Mittwoch, 28. April 2010

Glasfels bei Blaubeuren

Der Glasfels ist einer der zahlreichen, zum Teil markanten Felsen in der Umgebung von Blaubeuren.

Die Blaubeurener Alb mit dem Blautal zählt zu den herausragendsten Felsgebieten der Schwäbischen Alb. Im Blautal werden 30 Felsen gezählt, die sich auch - zum Teil hervorragend - für das Klettern eignen. Dabei unterscheiden sich die Felsen des Blautals sichtbar von den Felsen der übrigen Schwäbischen Alb. Die Ausbildung von Graten und Gipfeln lassen die Felsen des Blautals fast ein wenig alpin erscheinen.

Der Glasfels gehört zu einer Gruppe aus drei Felsen, deren exponierterster Teil er ist. Es gibt sogar einen eigenen Parkplatz für den Glasfelsen. Auf diesem Parkplatz findet man auch Informationen zu den 30 Felsen des Blautals. Man erreicht den Parkplatz mit dem Auto wie folgt: Auf der B28 aus Richtung Nordwesten (Reutlingen) biegt man bei der Ausfahrt Sonderbuch nach links ab und fährt die Marktstraße von Blaubeuren noch ca. 300 Meter abwärts bis unmittelbar beim ersten Haus von Blaubeuren (Jugendhaus). Der Parkplatz befindet sich rechts der Straße vor dem Jugendhaus. Auf der B28 aus Richtung Ulm kommend fährt man über die Umgehungsstraße von Blaubeuren und durch den Tunnel und biegt bei der nächstmöglichen Abfahrt nach rechts in die Marktstraße ab.

Samstag, 24. April 2010

Startpunkt des Donauberglandwegs bei Gosheim


Der Donauberglandweg war der erste Wanderweg der Schwäbischen Alb, der vom Deutschen Wanderverband mit dem Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland geadelt wurde. 

Inzwischen gibt es mehrere Wanderwege auf der Schwäbischen Alb mit dieser Auszeichnung. Neben dem Donauberglandweg sind dies zum Beispiel der Donau-Zollernalb-Weg und der Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (Albsteig).

Der Donauberglandweg und der Donau-Zollernalb-Weg schließen unmittelbar aneinander an. Mit Hilfe beider Wege kann man eine großartige Rundtour über die Südwestalb und die Zollernalb machen. Der Donauberglandweg hat eine Länge von 71 Kilometern und wird in vier Tagesetappen begangen. Der Weg verbindet die höchsten Berge der Schwäbischen Alb mit dem Donautal. Startpunkt des Wegs ist Gosheim auf der Südwestalb in der Nähe von Spaichingen.

Mittwoch, 21. April 2010

Zugang zur Kesselwand (linker Teil) bei Lenningen-Schopfloch


Eines muss ich bei diesem Post vorausschicken: Dies ist kein Wanderweg. Dies ist auch kein beschilderter Weg. Hier wird ein Zugang zu einem Kletterfelsen beschrieben. Der Zugang wurde von Kletterern angelegt. Eine Haftung bei Unfällen können weder die Erbauer des Wegs noch der Autor dieses Blogs übernehmen.

Es gibt einen Grund, weshalb dieser Zugangsweg zur linken Kesselwand - auch Charly-Lorch-Weg genannt - hier beschrieben wird. Denn bei diesem Weg handelt es sich möglicherweise um den längsten Eisenweg der Schwäbischen Alb. Vereinzelt gibt es über die ganze Schwäbische Alb verstreut Drahtseile aus Eisen oder kurze Leitern im Verlauf von Wanderwegen. Einen eigentlichen Klettersteig gibt es auf der Schwäbischen Alb (noch) nicht. 

Mit ein wenig Vorsicht und Umsicht sowie mit Bergschuhen können auch geübte Wanderer den Charly-Lorch-Weg inspizieren.

Dienstag, 20. April 2010

Lemberg ist Kandidat für die TopTen unter Deutschlands Bergen

Das MDR Fernsehen kürt am 21. Juli 2010 die TopTen der Berge Deutschlands. Zu den 33 Kandidaten gehört auch der Lemberg. Der Lemberg ist mit einer Höhe von 1.015 m ü NN der höchste Berg der Schwäbischen Alb.

Auf der Internetseite des MDR (www.mdr.de/topten) können die Zuschauer bereits jetzt ihren Favoriten auswählen. Die 10 meistgewählten Berge  werden dann in einer Fernsehsendung am 21.07.2010 um 20:15 Uhr vorgestellt.

Freitag, 16. April 2010

Neuer Zugang zum Blauhöhlensystem erbohrt


Am 12. April 2010 hat ein Großbohrgerät einen neuen Zugang zum Blauhöhlensystem bei Blaubeuren erbohrt.

Die Geschichte der Erforschung des Blauhöhlensystems ist faszinierend und noch längst nicht abgeschlossen. Viele Jahre lang konnte man das Höhlensystem nur über den Blautopf über mehr oder weniger lange Tauchstrecken erreichen. Mit zunehmender erforschter Länge der Höhle mehrten sich die Anzeichen, dass es möglicherweise auch einen trockenen natürlichen bzw. zu grabenden oder zu bohrenden Zugang zur Höhle geben könnte.

Mit Hilfe eines Peilsystems mit Sender und Empfänger konnten die Forscher im Jahr 2008 feststellen, dass ein Gebiet in der Vetterhöhle (entdeckt 2006) des Blauhöhlensystems sich ganz in der Nähe der Bundesstraße 28 befindet. Im Frühjahr 2009 wurde ein Schacht von einem Hang an der Bundesstraße 28 aus in Richtung Vetterhöhle gegraben. Damit wurde es möglich, mit den in der Vetterhöhle des Blauhöhlensystems befindlichen Höhlenforschern eine Verbindung aufzunehmen und ggf. Hilfsmaterial von oben in die Höhle abzuseilen.

Mittwoch, 14. April 2010

Erste Infos zu den Kernzonen des Biosphärengebiets bei der LUBW

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat jetzt auf ihren Internetseiten erste Informationen zu den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb eingestellt. Dies ist umso erfreulicher, als bisher ein großes Informationsdefizit zu den Kernzonen zu beklagen war.

Allerdings sind die jetzt ins Internet gestellten Informationen zu den Kernzonen noch unvollständig und teilweise nicht zufriedenstellend. Anscheinend ist die LUBW zur Zeit erst dabei, die Informationen nach und nach einzustellen.

Montag, 12. April 2010

Kernzone Pfannenberg im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Die Kernzone Pfannenberg ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Kernzonen sind einer der wichtigsten Bestandteile eines Biosphärengebiets. Nicht ohne Grund hat die Unesco einen Anteil der Kernzonen von mindestens 3 Prozent der Fläche eines Biosphärengebiets (bzw. Biosphärenreservat gemäß Unesco-Terminologie) zur Bedingung gemacht. Dahinter steckt der Grundgedanke, dass nachhaltiges Wirtschaften in einer Region stets auch bestimmte Flächen vorhalten muss, die von der wirtschaftlichen Nutzung des Menschen frei bleiben und in denen sich die Natur nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln kann.

Freitag, 9. April 2010

Renaturierung der Erms in Metzingen


Mit einem Kostenaufwand von insgesamt 300.000 Euro hat das Regierungspräsidium Tübingen in den vergangenen Monaten drei Renaturierungsmaßnahmen an der Erms in Metzingen umgesetzt. Die Maßnahmen wurden am 19. März 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Besuch der Örtlichkeiten ist lohnend, wenn man zufällig in Metzingen oder in der Nähe ist.

Die Erms ist ein wichtiger und bekannter Fluss der Nordseite der Schwäbischen Alb. Die Erms hat ein großes Tal in die Albtafel eingeschnitten. Die Quelle der Erms befindet sich südlich von Seeburg. Der Fluss fließt im weiteren Verlauf durch Bad Urach. Bei Metzingen verlässt die Erms die Schwäbische Alb und tritt in das Albvorland ein. Bei Neckartenzlingen schließlich mündet die Erms in den Neckar.

Montag, 5. April 2010

Aussicht vom Backofenfelsen bei Albstadt-Onstmettingen


Die Aussicht vom Backofenfelsen bei Albstadt-Onstmettingen gehört möglicherweise zu den Top Ten - Aussichten der Schwäbischen Alb. 

Ich habe die Top Ten - Liste der Aussichtspunkte noch nicht erstellt, aber was nicht ist, kann im Verlauf der Zeit ja noch werden. Maßgebend für die Beliebtheit der Aussicht vom Backofenfelsen ist selbstverständlich die Sicht auf den Zollerberg mit der Burg Hohenzollern.

Am einfachsten erreicht man den Backofenfelsen von den Parkplätzen beim Raichberg her. Der Raichberg befindet sich nördlich von Albstadt-Onstmettingen und ist mit dem Auto auf einer Bergstraße erreichbar. Vom Raichberg geht man ca. 15 Minuten ohne wesentliche Höhenunterschiede zum Backofenfelsen.

Donnerstag, 1. April 2010

Eyachquelle bei Albstadt-Pfeffingen

Die Eyachquelle ist eine gefasste Quelle bei Albstadt-Pfeffingen auf der Zollernalb.

Die fast 50 Kilometer lange Eyach ist ein typischer Fluss der Nordseite der Schwäbischen Alb. Die Eyach entspringt auf der Zollernalb ca. 1500 Meter nördlich des Albstadter Ortsteils Pfeffingen.

Der Verlauf der Eyach ab der Quelle mutet auf den ersten Blick etwas merkwürdig an. Die Eyach fließt zunächst nach Süden und macht bei Albstadt-Lautlingen eine markante Wendung in Richtung Nordwesten. Dies deutet auf eine interessante Flussgeschichte hin. Der Oberlauf der Eyach war vor Jahrmillionen vor dem Einbruch des Oberrheingrabens und dem aggresiven Vordringen des Neckars ein Seitenbach der Donau bzw. des Donaunebenflusses Schmeie. 

Die nur vier Kilometer östlich des oberen Eyachtals ebenfalls in Nord-Süd-Richtung verlaufende Schmiecha fließt heute noch der Donau zu. Das muss aber nicht auf Dauer so bleiben.