Donnerstag, 15. Dezember 2011

Aussicht vom Hartberg bei Bad Urach-Seeburg

Der Hartberg befindet sich im hintersten Ermstal beim Bad Uracher Stadtteil Seeburg. 

Der Bad Uracher Stadtteil Seeburg liegt im hintersten Ermstal, das dort tief in die Tafel der Schwäbischen Alb eingeschnitten ist. Vier Täler stoßen bei Seeburg zusammen. Nach Nordnordwesten erstreckt sich das Ermstal, nach Nordosten das Fischburgtal, nach Südosten das Mühltal mit der Fortsetzung der Trailfinger Schlucht und nach Süden das Seetal.

Die Talspinne von Seeburg wird im Norden vom Hang des Hartbergs begrenzt. Der Hartberg ist nicht bewaldet. Von der oberen Hangkante des Hartbergs aus bietet sich ein grandioser Blick auf die Schwäbische Alb mit den Tälern um Seeburg.

Der Südhang des Hartbergs besteht aus einzelnen Felsen und Trockenrasenhängen. Dieses Gebiet ist Pflegezone innerhalb des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Weitere Schutzgebietskategorien für dieses Gebiet sind Landschaftsschutzgebiet (Öde im Hartberg), gesetzlich geschütztes Biotop (Hartbergheide nördlich Seeburg), FFH-Gebiet (Uracher Talspinne) und europäisches Vogelschutzgebiet (Mittlere Schwäbische Alb).

In Seeburg halten die Linienbusse, die von Bad Urach nach Münsingen fahren. Mit dem Auto erreicht man Seeburg über die B 465. In Seeburg biegt man von der B 465 nach Osten ab auf die L 245 (Gruorner Straße). 150 Meter nach der Abzweigung befindet sich auf der linken Straßenseite ein Wanderparkplatz. Der Parkplatz trägt innerhalb des Bad Uracher Wanderparkplatzsystems die Nummer 40. 

Unmittelbar östlich des Parkplatzes biegt eine Anliegerstraße von der Gruorner Straße ab und führt an den Fuß des Südhangs des Hartbergs. Am Hangfuß zweigt die Straße Hartberg nach links aufwärts ab. Dies ist die Verbindungsstraße zwischen Seeburg und dem auf der Albhochfläche gelegenen Wittlingen. Das Sträßchen wird jedoch nur sehr schwach befahren, so dass man es für den Anstieg zum Hartberg durchaus nutzen kann. Nach zwei Spitzkehren erreicht man die Hochfläche. Hier verlässt man das Sträßchen nach rechts und geht vor zur Hangkante. Dort befinden sich mehrere Bänke. Bei schönem Wetter wird man diesen tollen Aussichtsplatz nicht so schnell wieder verlassen wollen. Die Entfernung vom Parkplatz bis zur oberen Hangkante des Hartbergs ist 1,4 Kilometer, der Höhenunterschied 110 Meter.

Das Ermstal mit Bad Urach ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Ermstal mit Bad Urach. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.

Der Hartberg befindet sich in der Nähe der Kernzone Trailfinger Schlucht des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Hier gibt es eine Übersicht über die Kernzone Trailfinger Schlucht. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Kernzone und ihrer Umgebung befassen, verlinkt.        

Der sonnige Südhang des Hartbergs erhebt sich nördlich über den Häusern von Seeburg.
Blick vom Anstieg auf den Hartberg auf einen Teil von Seeburg: ganz rechts unten ist die Bundesstraße 465 Bad Urach-Münsingen zu erkennen. Die Straße kommt aus Richtung Bad Urach von unten rechts im Bild (Ermstal) und führt nach Münsingen nach rechts unten im Bild (Seetal). Das im Bild dominierende Tal ist das Mühltal. Am Ende der Bebauung von Seeburg im Mühltal befindet sich der Quelltopf der Erms. Auf dem waldfreien Hügel sieht man das Kriegerdenkmal. Auf diesem Hügel sind auch noch Spuren der ehemaligen Burg Seeburg zu sehen.
Blick von der oberen Hangkante des Hartbergs auf das Fischburgtal, das nach links aufwärts führt, nach rechts hinten erstreckt sich das Mühltal. Auf dem Bergsporn zwischen dem Fischburgtal und dem Mühltal sieht man oberhalb der herbstlich gelb gefärbten Bäume das Schloss Uhenfels. Dieses in Privatbesitz befindliche Schloss wurde im 19. Jahrhundert zur Zeit der Romantik erbaut - genauso wie das viel bekanntere Schloss Lichtenstein über dem Echaztal. 
Blick von der oberen Hangkante des Hartbergs über das Fischburgtal hinweg auf die Wiesenflächen beim Hofgut Uhenfels: die bewirtschafteten Flächen dieses Hofguts stoßen unmittelbar an das Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen an.

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