Mittwoch, 27. April 2011

Blick vom Steinenbergturm bei Tübingen auf die Schwäbische Alb

Der Steinenbergturm ist ein Aussichtsturm bei Tübingen. Der Turm befindet sich somit nördlich des Albtraufs.

Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Schwäbische Alb aus Richtung Norden und Nordwesten. Denn aus diesen Richtungen blickt man auf die 200 bis über 400 Meter hohe und über 200 Kilometer lange Juraschichtstufe, die aus der Ferne wie eine Mauer aussieht. Auch in die Literatur hat diese Schichtstufe Eingang gefunden, zum Beispiel als "blaue Mauer" in einer Erzählung des schwäbischen Dichters Eduard Mörike.

Es gibt fast unzählig viele Aussichtspunkte, von denen man auf die mehr oder weniger nahe Mauer der Schwäbischen Alb blicken kann. Heute geht es um den Steinenbergturm, einen Aussichtspunkt unmittelbar nordwestlich über Tübingen.

Freitag, 22. April 2011

Burgruine Scharfenberg bei Donzdorf


Scharfenberg bei Donzdorf gehört zu den großen Burgruinen der Schwäbischen Alb. Die Burgruine Scharfenberg befindet sich auf der Spitze eines 617 m ü NN hohen Ausliegerbergs, der sich östlich des Filstals und südlich des Lautertals von der Albhochfläche ablöst.

Eine erste Burg auf dem Bergkegel gab es bereits während der Stauferzeit. Aus dieser Zeit sind noch Buckelquader an der Ostwand der Burg erhalten. Die Burgruine wird jedoch vor allem von den Bauten aus dem 15. Jahrhundert geprägt. Bestandteile der Burg sind das Hauptgebäude, der Burghof, das innere Tor, das Gotische Gebäude, das Wohnhaus und der Turm.

Die Burgruine Scharfenberg befindet sich in Privatbesitz. Der Zugang zur Burg und die Besichtigung von Teilen der Burgruine sind erlaubt.

Sonntag, 17. April 2011

Premiumweg Schlossfelsenpfad bei Albstadt, Teil 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Schlossfelsenpfad aus der Premiumweggruppe der Traufgänge bei Albstadt. 

Im heutigen Post in diesem Blog geht es um die zweite Hälfte des Premiumwegs Schlossfelsenpfad bei Albstadt. Sie führt vom Erholungsgelände auf dem Rossberg zurück zum Parkplatz beim Waldheim.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Premiumweg Schlossfelsenpfad. Im vorangegangenen Post sind wir im Verlauf der ersten Hälfte des Schlossfelsenpfads gewandert.

Vom großen Spielplatz auf dem Rossberg gelangt man nach kurzer Zeit zum großen Parkplatz. Klar: ein großer Spielplatz braucht auch einen großen Parkplatz. Hinter dem Parkplatz geht es noch einmal durch ein Waldstück. Dann erreicht man wieder die schon von der ersten Hälfte des Weges bekannte L 448 Albstadt - Bitz.

Beim Parkplatz Stählernes Männlein überquert man die Straße. Dort befindet sich eine Tafel mit Karte zum Schlossfelsenpfad. Die Tafel kommt gerade zur rechten Zeit, um zu sehen, welche Wegstrecke man schon bewältigt hat und was noch vor einem liegt.

Samstag, 16. April 2011

Premiumweg Schlossfelsenpfad bei Albstadt, Teil 2


Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Schlossfelsenpfad aus der Premiumweggruppe der Traufgänge bei Albstadt. 

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Schlossfelsenpfad.

Heute nun geht die Wanderung los, auf einem von zur Zeit drei vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifizierten Prämiumwegen auf der Schwäbischen Alb. Der Startpunkt ist der Parkplatz beim Waldheim Albstadt. Man kann den Rundweg in beiden Richtungen begehen. Hier wird eine Wanderung entgegen dem Uhrzeigersinn beschrieben. Der Weg führt in seinem ersten Teil am Albtrauf östlich oberhalb von Albstadt entlang. Hierbei ergeben sich immer wieder Blicke auf das im Bereich der Wasserscheide Rhein-Donau gelegene Albstadt Ebingen und seine Bergumrahmung. 

Freitag, 15. April 2011

Premiumweg Schlossfelsenpfad bei Albstadt, Teil 1

Der Premiumweg Schlossfelsenpfad bei Albstadt auf der Zollernalb gehört zur Premiumweggruppe der Traufgänge. 

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Premiumweg Schlossfelsenpfad wurde im Jahr 2010 zum ersten Mal zertifiziert und erhielt 67 Erlebnispunkte. Im Jahr 2013 wurde der Weg neu zertifiziert und erhielt 68 Erlebnispunkte. Die aktuelle Zertifizierung ist bis September 2016 gültig. 

Im heutigen, im folgenden und im übernächsten Post in diesem Blog geht es um den Premiumweg Schlossfelsenpfad. Dieser Rundweg auf den Höhen östlich von Albstadt ist 14,9 Kilometer lang. Der Rundweg ist in beiden Richtungen beschildert.

Mittwoch, 6. April 2011

Aussicht vom Urselberg bei Pfullingen


Der Urselberg ist ein Ausliegerberg der Schwäbischen Alb ostsüdöstlich von Pfullingen. Der Berg hängt nur an einer schmalen Stelle bei der Ernsthütte mit der Tafel der Schwäbischen Alb zusammen. Solche Berge bezeichnet man als Ausliegerberge. Sobald sich erosionsbedingt im Laufe der Zeit ein Ausliegerberg vollständig von der Albtafel gelöst hat, bezeichnet man ihn als Zeugenberg.

Im Bereich der Schwäbischen Alb von Pfullingen in Richtung Südwesten bis nach Mössingen besteht der Albtrauf aus zwei Stufen. Die Verebnungsflächen der ersten Stufe bestehen aus Weißjura Beta, die zweite Stufe - die eigentliche Hochfläche der Schwäbischen Alb - besteht aus Weißjura Delta. Der Urselberg gehört der ersten Stufe an, seine verhältnismäßig ebene Hochfläche wird von den Kalken des Weißjura Beta gebildet.

Man kann auf der vollständig bewaldeten Hochfläche des Urselbergs immer in der Nähe des Traufs einen Rundgang unternehmen. Hierbei kommt man immer wieder an Aussichtspunkten vorbei, die vor allem in Richtung Südwesten bis Nordwesten interessante Blicke bieten.

Montag, 4. April 2011

Das Magentäle bei Böhmenkirch


Das Magentäle ist ein Seitental des Roggentals zwischen Geislingen an der Steige und Böhmenkirch. Das gesamte Roggental einschließlich des Magentäles ist seit dem Jahr 1995 Teil des Naturschutzgebiets "Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales".

Dies ist mit einer Fläche von 1.331 Hektar das größte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Stuttgart und gleichzeitig das größte Naturschutzgebiet der Schwäbischen Alb. Die Wertigkeit des Magentäles zeigt sich darin, dass dieses kleine Tal bereits seit dem Jahr 1978 als Naturschutzgebiet ausgewiesen war. Das 54 Hektar große Naturschutzgebiet Magentäle ist dann im Jahr 1995 im wesentlich größeren Naturschutzgebiet "Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales" aufgegangen.