Donnerstag, 26. Januar 2012

Am Fuße der Rutschenfelsen bei Bad Urach


Die Rutschenfelsen sind wohl die beeindruckendste Felsbildung im Ermstal (Uracher Tal). Das Gebiet der Rutschenfelsen ist Bestandteil des 226,5 Hektar großen Naturschutzgebiets Rutschen. Zu diesem Naturschutzgebiet gehören auch der Uracher Wasserfall (siehe die Posts vom 17.08.09 und vom 03.01.10) sowie die Gütersteiner Wasserfälle (siehe den Post vom 16.10.09).

Die Rutschenfelsen befinden sich im Talschluss des Brühlbachs, eines Seitenbachs der Erms. Sie sind nur durch einen Bergsporn vom Taleinschnitt des Uracher Wasserfalls getrennt. Man kann auf der Albhochfläche bis an den Abbruchrand der Rutschenfelsen gehen und hat von dort eine wunderschöne Aussicht. In diesem Post geht es aber um einen  Pfad, der am Fuß der Rutschenfelsen entlangführt. Das Gebiet am Fuß der Rutschenfelsen nennt man auch Hölle. Wenn man dort ist, weiß man warum.

Dienstag, 17. Januar 2012

Naturschutzgebiet Schopflocher Moor im Winter

Das Naturschutzgebiet Schopflocher Moor ist ein sehr seltenes Feuchtgebiet auf der Albhochfläche der Esslinger Alb. 

Das einzige Hochmoor auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb ist auch im Winter besuchenswert. Die Gleichung Winter = schneebedeckte Landschaft stimmt jedoch heutzutage auch für die Hochfläche der Schwäbischen Alb nicht mehr in jedem Fall. Es gibt keine Schneegarantie mehr. Und so sind auch die folgenden Winterbilder an einem Wintertag fast ohne Schnee aufgenommen worden. Allerdings war es ein wunderschöner Wintertag mit blauem Himmel und Temperaturen etwas über Null Grad.

Das Naturschutzgebiet Schopflocher Moor wurde zum letzten Mal im Jahr 2007 vergrößert. Es umfasst jetzt 76,5 Hektar. Bei der letzten Vergrößerung des Gebiets ist eine südlich angrenzende Fläche einschließlich einer Doline hinzugekommen, ebenso wie eine ebenfalls südlich angrenzende Hangfläche. Hoffentlich wird das Schutzgebiet in der Zukunft weiter vergrößert. Das ist wichtig, damit von den angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht verunreinigtes Wasser in das Schutzgebiet geschwemmt wird. Dem Schwäbischen Albverein gehören große Teile des Schutzgebiets.

Freitag, 13. Januar 2012

Schwäbischer Albverein erhält Umweltpreis der Europäischen Wandervereinigung EWV

Der Schwäbische Albverein hat am 8. Oktober 2011 den Umweltpreis der Europäischen Wandervereinigung EWV erhalten. Die EWV ist die Dachorganisation aller europäischen Wandervereine. 

Der Umweltpreis der EWV wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal verliehen. Zukünftig soll der Preis jedes Jahr verliehen werden. Im Jahr 2011 gab es einen ersten Preis, einen zweiten Preis und zwei dritte Preise. Der Schwäbische Albverein kann stolz darauf sein, dass er bei der erstmalig erfolgten Preisverleihung des neuen Umweltpreises der EWV gleich den ersten Preis erhalten hat.

Der erste Preis wurde verliehen für den Holzbohlenweg im Naturschutzgebiet Schopflocher Moor bei Bissingen-Ochsenwang auf der Mittleren Alb. Bereits im Jahr 1978 hat der Schwäbische Albverein einen Holzbohlensteg durch das Moor gebaut, das sich zu großen Teilen im Besitz des Vereins befindet. Dies war eine der ersten barrierefreien Besucherlenkungsmaßnahmen Europas.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Landkreis Esslingen errichtet neue Informationstafeln im Biosphärengebiet

Ende vergangenen Jahres hat der Landkreis Esslingen 75 neue Informationstafeln im Biosphärengebiet Schwäbische Alb aufgestellt, bevorzugt an den Wanderparkplätzen. Damit soll die Information für die Besucher des Biosphärengebiets weiter verbessert werden. Vor allem soll jedoch die Information zum Biosphärengebiet auf eine einheitliche Grundlage gestellt werden.

Die Kampagne für eine bessere Besucherinformation im Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat vor über einem Jahr mit dem Aufstellen von Schildern entlang der Autobahn A8 und an den Außengrenzen des Biosphärengebiets begonnen. Mit den 75 neuen Informationstafeln gibt es nun auch eine einheitliche Information innerhalb des Biosphärengebiets. Die beiden anderen am Biosphärengebiet beteiligten Landkreise Reutlingen und Alb-Donau wollen in den kommenden Jahren bei der Vereinheitlichung der Informationstafeln nachziehen. Eine weitere Aufgabe für die Zukunft, die alle drei Landkreise betrifft, ist die Ausschilderung der Kernzonen des Biosphärengebiets.

Freitag, 6. Januar 2012

Rems-Ursprung bei Essingen

Die Quelle des Flusses Rems, eines rechten Seitenflusses des Neckars, befindet sich auf der Ostalb bei Essingen.

Die Rems hat auf den ersten Blick nicht viel mit der Schwäbischen Alb zu tun. Zunächst denkt man bei der Rems an das weinberggeschmückte und milde Remstal östlich von Stuttgart. Ein kleines Stück verläuft die Rems jedoch auch auf der Schwäbischen Alb. Hierbei handelt es sich um den obersten Abschnitt der Rems von der Quelle bis zum Austritt aus der Albtafel bei Essingen.

Der Rems-Ursprung ist als Naturdenkmal ausgewiesen und ein Geotop. Die offizielle Quelle befindet sich unmittelbar neben der Landesstraße L 1165, die von Essingen hinauf auf die Schwäbische Alb zum Teilort Lauterburg führt. Eine Tafel beim Rems-Ursprung liefert einige Daten zur Rems. Der Rems-Ursprung liegt auf einer Höhe von 551 m ü NN, die Mündung in den Neckar liegt auf 203 m ü NN. Die Gesamtlänge des Flusses ist 80 Kilometer, das Gesamtgefälle 348 Meter. Das durchschnittliche Gefälle ist 4,35 Meter pro Kilometer.