Mittwoch, 23. Mai 2012

Neue Wanderkarte Ehingen Münsingen 1:35.000


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung hat im Februar 2012 die neue Wanderkarte WEH Ehingen Münsingen im Maßstab 1:35.000 herausgegeben.

Die Karte stellt Teile des Alb-Donau-Kreises sowie des Landkreises Reutlingen dar. Der nordwestliche Eckpunkt ist Bad Urach, der nordöstliche Eckpunkt Laichingen, im Südosten der Karte ist die Stadt Ehingen (Donau) abgebildet und im Südwesten der Karte befindet sich der Klosterort Zwiefalten. Die Stadt Münsingen mit dem gesamten ehemaligen Truppenübungsplatz ist genauso abgebildet wie das gesamte Große Lautertal und das Schmiechtal. Im Süden des Kartenbildes verläuft die Donau von Rechtenstein bis Ehingen (Donau).

Sechs Weitwanderwege sind mit einem Teil ihres Verlaufs auf der Karte eingetragen. Der Schwäbische Alb-Nordrandweg (HW 1) ist nur mit einem ganz kurzen Abschnitt bei Bad Urach im Kartenbild. Der Schwäbische Alb-Südrandweg (HW 2) ist von Schelklingen bis Zwiefalten dargestellt. Der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg (HW 5) ist vom Sternberg bei Gomadingen bis Obermarchtal abgebildet. Der Schwäbische Alb-Oberschwaben-Weg (HW 7) ist von Laichingen bis Emeringen an der Donau dargestellt. Der Burgenweg ist von Offenhausen (Quelle der Großen Lauter) bis Zwiefalten dargestellt. 

Dienstag, 22. Mai 2012

Aussichtspunkt Rauher Stein im Oberen Donautal


An der Nordkante des Oberen Donautals, nur wenige Kilometer vom Kloster Beuron entfernt, befindet sich der Aussichtspunkt Rauher Stein

Vom Rauhen Stein blickt man auf eine vergleichsweise wilde Tal- und Felslandschaft. Bis auf das an der Donau gelegene Kloster St. Maurus sind keine Siedlungen zu sehen.

Wie kommt man hin?
Das Wanderheim Rauer Stein des Schwäbischen Albvereins befindet sich nur ca. 100 Meter vom Aussichtspunkt entfernt. Das Wanderheim ist mit dem Auto von Irndorf her zugänglich. Am Rauhen Stein führt auch der als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland klassifizierte Donau-Zollernalb-Weg vorbei. Von Beuron (Bahnhof im Verlauf der Donautalbahn) ist man 3,5 Kilometer im Verlauf des landschaftlich wunderschön geführten Donau-Zollernalb-Wegs unterwegs.  

Montag, 14. Mai 2012

Neue Wanderkarte Geislingen Blaubeuren 1:35.000


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung von Baden-Württemberg hat im Januar 2012 die zweite Auflage der Wanderkarte WGB Geislingen Blaubeuren im Maßstab 1:35.000 herausgebracht. 

Das Kartenbild erstreckt sich über Teile der Landkreise Göppingen, Esslingen und des Alb-Donau-Kreises. Im Westen reicht das Kartenbild bis Münsingen, im Norden und Osten bis Geislingen und im Süden und Osten bis Blaubeuren.

Auf der Karte sind alle Wanderwege des Schwäbischen Albvereins sowie die Jakobswege eingetragen. Das Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen, für das eine Wegeverordnung des Regierungspräsidiums Tübingen besteht, ist grau geschummert. Weiterhin sind verschiedene Sehenswürdigkeiten wie z.B. Höhlen und Aussichtstürme in der Karte eingetragen.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Bahnhof Beuron im Donautal


Inmitten einer dramatischen Felsenszenerie im Durchbruchstal der Donau durch die Tafel der Schwäbischen Alb liegt der Bahnhof Beuron der Donautalbahn.

Beuron ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Sigmaringen. Sie besteht aus fünf Ortsteilen. Der Hauptort grenzt unmittelbar an das bekannte Kloster Beuron an. Und nur wenige hundert Meter vom Kloster entfernt liegt der Bahnhof Beuron.

Im Bahnhofsgebäude befindet sich heute das Informationszentrum des Naturparks Obere Donau. Die Bahnreisenden müssen heute mit einem Bahnsteig am einzigen Durchfahrtsgleis und mit einem Unterstand vorlieb nehmen. Auf der im Stundentakt befahrenen Donautalbahn von Tuttlingen nach Ulm halten in etwa nur alle zwei Stunden Züge in Beuron an.

Dienstag, 8. Mai 2012

Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb werden ausgeschildert

Das für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zuständige Regierungspräsidium Tübingen hat mit einer Pressemitteilung vom 02.05.2012 bekanntgegeben, dass in den kommenden Wochen alle Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb eine Beschilderung erhalten werden.

Diese Ankündigung ist zu begrüßen. Denn einerseits werden dadurch das Biosphärengebiet und seine Zonierung den Besuchern besser bekanntgemacht. Andererseits können sich die Besucher mit Hilfe der Beschilderung "richtig" verhalten, indem sie die in den Kernzonen bestehenden Regelungen beachten und die zugelassenen Wege benutzen. Bisher war dies de facto nicht möglich. Denn wer trägt bei seinen Spaziergängen oder Wanderungen auf der Schwäbischen Alb schon eine genaue Karte mit den Grenzen aller Kernzonen sowie mit den zugelassenen Wegen in den Kernzonen mit sich herum?