Mittwoch, 29. August 2012

Aussicht vom Hofgut Uhenfels bei Bad Urach-Seeburg

Wie eine Insel der Ruhe erscheint den Besuchern das Hofgut Uhenfels bei Bad Urach-Seeburg. Dieses Hofgut befindet sich auf einer Hochfläche, die nach allen Seiten von natürlichen oder vom Menschen gemachten Grenzen definiert ist.

Westlich und südlich der Hochfläche verläuft das Mühltal, das Seeburg mit dem auf der Albhochfläche gelegenen Trailfingen verbindet. Nördlich der Hochfläche tieft sich das Fischburgtal ein. Und im Osten grenzt die Hochfläche an den früheren Truppenübungsplatz Münsingen, der auch heute noch mit Ausnahme weniger freigegebener Wege für die Besucher gesperrt ist. 

Bei schönem Wetter und klarer Sicht hat man beim Hofgut Uhenfels besonders ausgeprägt das Gefühl, sich auf einer Insel auf der Schwäbischen Alb zu befinden. 

Montag, 27. August 2012

Aussicht vom Turm der Marienkirche in Reutlingen

Die Marienkirche befindet sich mitten in der Altstadt von Reutlingen. Das Gotteshaus wird zu den bedeutendsten gotischen Kirchen in Schwaben gezählt. Die Westfassade und der Westturm der Marienkirche wurden im Jahr 1343 fertiggestellt. 

Auf dem Westturm befinden sich in unterschiedlicher Höhe zwei Plattformen, die eine großartige Aussicht auf die Altstadt von Reutlingen und den Albtrauf in der Umgebung von Reutlingen bieten. Zur unteren der beiden Plattformen darf man hinaufsteigen, allerdings nur zu ganz bestimmten Zeiten, zur Zeit samstags von 10 Uhr bis 11 Uhr 30 und sonntags sowie an evangelischen Feiertagen von 15 Uhr bis 17 Uhr. Das Eintrittsgeld beträgt zur Zeit 1,50 Euro.

Sonntag, 26. August 2012

Burgruine Hornstein bei Bingen

An einem Berghang nördlich über dem Laucherttal westlich von Bingen und nur wenige Kilometer von Sigmaringen entfernt befindet sich die Burgruine Hornstein. Von der ehemaligen Burg Hornstein sind heute noch große Reste der Außenmauern und Türme vorhanden.

Die Burg Hornstein wurde im 13. Jahrhundert erbaut und 1244 zum ersten Mal erwähnt. Ab 1512 wird die Burg mehrfach erweitert und unter anderem mit zwei Rundtürmen versehen. Von 1693 bis 1699 wurde die Burg (das "alte Schloss") teilweise abgerissen und das sogenannte Neue Schloss erbaut. Von 1818 bis 1868 war die Burg Hornstein hohenzollerische Strafanstalt. Schließlich erfolgte im Jahr 1873 ein Teilabbruch des Schlosses. Die Kapelle und das Torhaus blieben bestehen. Im Jahr 1988 wird das Torhaus instandgesetzt, im Jahr 1989 wird die Schlosskapelle renoviert und die Ruine gesichert.

Samstag, 18. August 2012

Neuer Premiumweg "Dreifürstensteig" bei Mössingen

Das Deutsche Wanderinstitut e.V. hat im Juli 2012 den Dreifürstensteig bei Mössingen am Früchtetrauf mit dem Prädikat Premiumweg ausgezeichnet. Der neue Weg wurde am 24. Juli 2012 vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann eröffnet.

Um das Prädikat Premiumweg zu erhalten, muss ein Wanderweg strenge Kriterien erfüllen. Umso begehrter ist diese Auszeichnung. Die Stadt Albstadt im Zollernalbkreis ist diesbezüglich vorausgegangen und hat in den vergangenen Jahren sieben Rundwanderwege auf ihrem Gebiet als Premiumwege zertifizieren lassen. Diese sieben Wege firmieren unter dem Titel Traufwege. Umso mehr ist in den vergangenen Monaten die Spannung gestiegen, welche Stadt oder Gemeinde auf der Schwäbischen Alb als nächstes einen oder mehrere Premiumwege zertifizieren lässt. Unter anderem wurde auch Bad Urach als Kandidat gehandelt. Jetzt hat Mössingen das Rennen gemacht.

Dienstag, 14. August 2012

Augstbergturm bei Trochtelfingen-Steinhilben


Auf der Hochfläche der Mittleren Kuppenalb bei Trochtelfingen-Steinhilben befindet sich der Augstbergturm

Die Mehrzahl der Aussichtstürme der Schwäbischen Alb sind am oder in der Nähe des Albtraufs bzw. in der Nähe der Donau und ihrer Seitentäler positioniert. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn dort bieten sich ein lebhaftes Relief und spannende Aussichten.

Der Augstbergturm macht hier eine Ausnahme. Die tief eingeschnittenen Täler der Schwäbischen Alb sind weit weg. Vom Turm blickt man in alle Himmelsrichtungen auf eine Hochflächenlandschaft, mal eben, mal gewellt. An Tagen mit ganz klarer Sicht kann man am südlichen Horizont die Alpenkette erkennen. Ansonsten sieht man viel Natur ringsum, jedoch ohne topographische Höhepunkte.

Der Augstbergturm befindet sich auf einer Höhe von 878 Meter ü NN. Der Turm wurde im Jahr 1963 eröffnet. Im Jahr 1894 wurde bereits einmal ein Turm gebaut, der jedoch im Jahr 1910 einem Unwetter zum Opfer fiel.  

Mittwoch, 1. August 2012

Aussicht vom Mühlberg auf Sigmaringen

Der Mühlberg ist ein bewaldeter Höhenrücken, der sich mitten in Sigmaringen und am Rand des Oberen Donautals erhebt. Von einem Aussichtspunkt am Rand des Mühlbergs hat man eine wunderschöne Sicht auf das Schloss von Sigmaringen sowie die innere Stadt.

Der Mühlberg besteht aus einem Massenkalkfelsen aus Juragestein, genauso wie die Erhebung, auf der das benachbarte, weitbekannte Schloss Sigmaringen steht. Zwischen dem Mühlberg und dem Sigmaringer Schloss fließt die Donau. Sie zwängt sich hier am Südrand der Schwäbischen Alb zwischen zwei Massenkalkfelsen hindurch. Direkt über der Donau am Rand der Erhebung des Mühlbergs befindet sich der schnell erreichbare Aussichtspunkt Mühlberg mit Geländer und Bank. Schaustück des Aussichtspunkts ist das Schloss Sigmaringen.