Donnerstag, 25. Juli 2013

Aussicht vom Seizenfels bei Hülben

Der Seizenfels befindet sich am Albtrauf über dem Wachtertal, einem östlichen Seitental des Ermstals. 

Das Wachtertal zweigt südlich von Dettingen an der Erms vom Ermstal ab. Im Wachtertal befindet sich die Ortschaft Buchhalde, ein Ortsteil von Dettingen an der Erms. Ansonsten ist das Wachtertal relaltiv unberührt. Es ist umgeben von dem ununterbrochenen Waldgürtel des Albtraufs.

Der Seizenfels befindet sich am nördlichen Rand des Wachtertals. Unterhalb des Felsens verläuft ein schwach befahrenes Sträßchen, das Dettingen an der Erms mit Hülben verbindet. Vom Seizenfels bietet sich ein Rundblick auf die Umgebung des Wachtertals, relativ unspektakulär, jedoch eindrucksvoll wegen der ununterbrochenen Wälder am Albtrauf. 

Mittwoch, 17. Juli 2013

Basalttuffbruch Feuerbölle bei Owen

Die kleine Erhebung Feuerbölle im Lennninger Tal südwestlich von Owen ist einer der über 300 Schlote des sogenannten Schwäbischen Vulkans. 

Dieser Vulkan war vor ca. 16 bis 17 Millionen Jahren tätig. Der Vulkan war in erster Linie explosiver Natur, eine wesentliche Förderung von Lava fand nicht statt.

Die über 300 Förderschlote des Schwäbischen Vulkans verteilen sich in einem Gebiet von ca. 25 Kilometern um Bad Urach. Es gibt sehr bekannte Schlote des Schwäbischen Vulkans, wie zum Beispiel das Randecker Maar, die Limburg oder das Schopflocher Moor. Und es gibt sehr viel mehr kaum bekannte Förderschlote. Dazu gehört die Feuerbölle bei Owen.

Samstag, 13. Juli 2013

Bahnhof Münsingen der Schwäbische Alb-Bahn

Der Bahnhof Münsingen ist heute das Zentrum des Eisenbahn-Tourismusverkehrs auf der Schwäbischen Alb.

Seit dem Jahr 1969 fand dort kein planmäßiger Personenverkehr mehr statt. Seit dem Jahr 1999 gibt es wieder Personenverkehr im Bahnhof Münsingen. Und seit dem Jahr 2003 gibt es den Verein Schwäbische Alb-Bahn, der nun an den Sonn- und Feiertagen zwischen Mai und Oktober Fahrten mit historischen Zügen anbietet. 

Von der Nebenbahn Reutlingen-Münsingen-Schelklingen ist heute der Abschnitt von Reutlingen bis Engstingen einschließlich der Zahnstangenstrecke von Honau hinauf zum Traifelberg stillgelegt und zurückgebaut. Der Abschnitt von Engstingen über Münsingen bis nach Schelklingen blieb zumindest für den Güterverkehr erhalten. Dazu hat auch der große Standortübungsplatz Münsingen beigetragen, der sogar einen eigenen Verladebahnhof hatte. Ebenso erhalten blieb die Strecke von Engstingen nach Gammertingen.

Samstag, 6. Juli 2013

Ist der Calver Bühl bei Dettingen an der Erms das schönste Naturdenkmal Deutschlands?


Die Heinz Sielmann Stiftung sucht nun bereits zum fünften Mal das schönste Naturwunder Deutschlands. In diesem Jahr geht es um die Schutzgebietskategorie des Naturdenkmals.

Unter den 21 zur Auswahl stehenden Naturdenkmalen in Deutschland sind zwei aus Baden-Württemberg, darunter das Naturdenkmal und der Geotop Calver Bühl im Ermstal auf der Schwäbischen Alb.

Beim Calver Bühl handelt es sich um eine der zahlreichen Durchschlagsröhren des Schwäbischen Vulkans. Es gibt andere Durchschlagsröhren dieses Vulkans auf der Schwäbischen Alb, die wesentlich bekannter sind, zum Beispiel das Schopflocher Moor oder das Randecker Maar.

In diesem Blog gab es bereits am 10.11.2012 einen Artikel zum Calver Bühl.

Bis vor kurzem war der Calver Bühl sogar führend, was die Zahl der abgegebenen Stimmen auf der Internetseite der Heinz Sielmann Stiftung betrifft. Zur Zeit befindet er sich an zweiter Stelle hinter dem Naturdenkmal Steinerne Rose bei Saalburg in Thüringen.

Der Calver Bühl ist ein Teil des Schwäbischen Vulkans. Hier gibt es eine Übersicht über den Schwäbischen Vulkan. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Vorkommen des Schwäbischen Vulkans befassen, verlinkt.


Montag, 1. Juli 2013

Schopflocher Moor ist Geotop des Monats

Das beim Regierungspräsidium Freiburg angesiedelte Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau hat das Schopflocher Moor auf der Mittleren Alb zum Geotop des Monats für den Monat Juni 2013 erklärt.

Gemäß der Beschreibung des Geotops befindet sich das Schopflocher Moor in einer flachen Senke über einem Maar des Schwäbischen Vulkans. Die dort anstehenden Basalttuffe stauen das Wasser - für die Hochfläche der Schwäbischen Alb eine Seltenheit. Zunächst bildete sich ein flacher See. Daraus entstand ein Niedermoor und in der Folge wegen der hohen Niederschläge ein nährstoffarmes Hochmoor.