Freitag, 25. Juli 2014

Aussicht vom Hännersteigfels bei der Eninger Weide

Der Hännersteigfels befindet sich am Albtrauf der Reutlinger Alb südöstlich der Achalm.

Den Teil der Albhochfläche unmittelbar östlich von Eningen unter Achalm nennt man Eninger Weide. Dies ist ein sehr beliebtes Ausflugs- und Erholungsgebiet für den Großraum Reutlingen, aber auch für die Region Stuttgart.

Auf der Eninger Weide gibt es unter anderem ein bewirtschaftetes Wanderheim, ein Tiergehege, viel parkartige Landschaft, viele Wege und in der Folge auch einen unvermeidbaren Großparkplatz. Das Oberbecken des Pumpspeicherwerks Glems grenzt im Norden an die Eninger Weide. Am Albtrauf nordwestlich der Eninger Weide befindet sich der Aussichtspunkt Hännersteigfels. Der Hännersteigfels selbst ist nicht so ausgeprägt, dass man hier oberhalb der Baumkronen steht. Vielmehr ist die (etwas begrenzte) Aussicht nur möglich, weil der Wald immer wieder freigeschnitten wird.

Freitag, 18. Juli 2014

Premiumweg Hohenurachsteig bei Bad Urach, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hohenurachsteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post sind wir im Verlauf des Wegs gewandert und hierbei bis zum Hinteren Hanner Felsen gekommen. Heute geht es weiter mit der Wanderung im Verlauf des Hohenurachsteigs.

Vom hinteren Hanner Felsen folgt man dem Albtrauf ein längeres Stück weiter in Richtung Südwesten. Schließlich entfernt sich der Premiumweg ein paar Meter vom Albtrauf und erreicht den Waldrand sowie eine große Wiese. Dies ist die sogenannten Eppenzillebene. Hier befindet sich eine Vesperinsel, bei der man eine Rast einlegen kann. Man wendet sich nach rechts und geht über die Wiese wiederum bis zum Albtrauf mit dem Eppenzillfelsen (zum Eppenzillfelsen sieht auch den Post vom 03.01.2013 in diesem Blog).

Dienstag, 15. Juli 2014

Premiumweg Hohenurachsteig bei Bad Urach, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hohenurachsteig aus der Premiumweggruppe der Grafensteige bei Bad Urach. 

Im vorangegangenen Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Hohenurachsteigs. Man kann den Rundweg in beiden Richtungen erwandern. Wir wandern im Uhrzeigersinn.

Von der Orientierungstafel beim Bahnhof von Bad Urach steigt man einige Meter über eine Wiese bis zum Waldrand an. Dort befindet sich der eigentlich Startpunkt des Wegs. Man kann hier die Wegrichtung wählen, in der man den Rundweg begehen will. Geht man im Uhrzeigersinn, muss man den Schildern folgen, die zu den Hanner Felsen führen.

Samstag, 12. Juli 2014

Premiumweg Hohenurachsteig bei Bad Urach, Teil 1 von 3

Der Premiumweg Hohenurachsteig bei Bad Urach gehört zur Premiumweggruppe der Grafensteige.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Hohenurachsteig ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Hohenurachsteigs.

Der Hohenurachsteig beschreibt eine Rundtour über die Albhochfläche südwestlich der Altstadt von Bad Urach. Mit einem Stichweg wird der Gipfel des Schlossbergs mit der Burgruine Hohenurach erreicht.

Steckbrief
Name: Hohenurachsteig
Wegegruppe: Grafensteige
Label: Premiumweg
Erste Zertifizierung 2013 mit 56 Erlebnispunkten
Zweite Zertifizierung 2016 mit 57 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Dezember 2019
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 7,5 Kilometer
Höhenunterschied: 487 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb         

Dienstag, 8. Juli 2014

Geotop "Heldenfinger Kliff" bei Gerstetten-Heldenfingen

Das Heldenfinger Kliff gehört zu den bedeutendsten Geotopen der Schwäbischen Alb. 

Im Tertiär, als sich die Schwäbische Alb durch den Druck der afrikanischen auf die eurasische Kontinentalplatte bereits emporgehoben hat, erstreckte sich vom südlichen Rand der Schwäbischen Alb bis zu den Alpen über viele Jahrmillionen hinweg ein Meer, das Molassemeer

Die Küstenlinie dieses Meeres verlief von Südwesten bis Nordosten quer über die Schwäbische Alb hinweg. Die Landschaft nördlich dieser Küstenlinie bezeichnet man als Kuppenalb, südlich der ehemaligen Küstenlinie ist heute die Flächenalb. 

Am Ostrand des zu Gerstetten gehörenden Orts Heldenfingen auf der Ostalb kann man die ehemalige, ca. 20 Mio Jahre alte Küstenlinie an einer Stelle besonders gut sehen. Dort ist an einer Böschung ein fossiles Kliff, ein Brandungskliff aufgeschlossen. Das Kliff stammt aus der Zeit des Miozän und konkreter der Oberen Meeresmolasse. Im Kliff aus Weißjurakalken kann man sehr gut eine Brandungskehle des ehemaligen Molassemeeres sehen. Hier haben Bohrmuscheln runde Löcher in den Weißjurakalk gebohrt.

Dienstag, 1. Juli 2014

"Bettelküchenfährte" und "Donaufelsengarten" sind neue Premiumwege auf der Schwäbischen Alb

Das Deutsche Wanderinstitut e.V. hat im Juni 2014 zwei neue Wanderwege auf der Schwäbischen Alb als Premiumwege zertifiziert. Beide Wanderwege gehören zur Gruppe der DonauFelsenLäufe bei Sigmaringen. Unter dieser Dachmarke sollen insgesamt fünf Wanderwege im Bereich des Oberen Donautals bei Sigmaringen als Premiumwege zertifiziert werden.

Der neue Premiumweg Bettelküchenfährte hat eine Erlebnispunktzahl von 55 bekommen. Die Zertifizierung ist bis Juni 2017 gültig. Dann muss sie erneuert werden. Der Weg ist 10,5 Kilometer lang. Der Rundweg führt über die Gemarkung von Sigmaringen-Gutenstein. Im Wegverlauf kommt man immer wieder an Felsformationen vorbei. Startpunkt ist am südwestlichen Ortsausgang von Gutenstein.

Der neue Premiumweg Donaufelsengarten hat eine beachtliche Erlebnispunktzahl von 77  erhalten. Der Weg ist 8,5 Kilometer lang. Der Weg verläuft unter anderem durch das Gutenstein-Thiergarter Felsenlabyrinth. Startpunkt ist am Parkplatz Hofstättle an der Donautalstraße bei Gutenstein.

Das Obere Donautal gehört zu den Nationalen Geotopen Deutschlands. Hier gibt es eine Übersicht über die Nationalen Geotope der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Nationalen Geotope befassen, verlinkt.