Dienstag, 12. Dezember 2017

Der König-Wilhelm-Turm bei der Wilhelmsburg in Ulm

Der König-Wilhelm-Turm befindet sich auf dem Michelsberg nördlich über der Innenstadt von Ulm und direkt bei der Wilhelmsburg, dem stärksten Element der Hauptumwallung der Bundesfestung Ulm, der größten Festungsanlage Europas.

Allerdings hat der König-Wilhelm-Turm mit der Bundesfestung Ulm nicht unmittelbar etwas zu tun. Der Aussichtsturm wurde im Jahr 1908 erbaut, während die Bundesfestung Ulm 1842-1859 errichtet wurde.

Gemäß den Infos auf einer Tafel neben dem Eingang zum Turm hat der Turm eine Höhe von 16 Metern. Die Höhe der Aussichtsplattform beträgt 584 m ü NN. Der Turm wurde vom Verschönerungsverein und vom Schwäbischen Albverein erbaut. Der heutige Eigentümer ist die Stadt Ulm.

Freitag, 8. Dezember 2017

Qualitätsweg Orchideenpfad (Löwenpfade) bei Reichenbach im Täle, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Orchideenpfad am Rand des Oberen Filstals aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Wasserberghaus des Schwäbischen Albvereins auf dem Wasserberg gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Vom Gipfelplateau des Wasserbergs steigt der Orchidenpfad zusammen mit dem Weitwanderweg Albsteig ein Stück am Albtrauf ab bis zum unteren Rand des Traufwalds. Der Abstieg erfolgt in Richtung Nordosten. Am Waldrand beim Wegweiserstandort Hörnle trifft man auf den Weitwanderweg Albtraufgänger. Dort biegt der Orchideenpfad scharf nach links ab und verläuft dann am Nordhang des Wasserbergs in Richtung Westen bis oberhalb des Gairenpasses. Im Verlauf dieses Wegs hat man immer wieder einen schönen Blick über das Mittlere Filstal auf die Dreikaiserberge.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Qualitätsweg Orchideenpfad (Löwenpfade) bei Reichenbach im Täle, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Orchideenpfad aus der Wegegruppe der Löwenpfade am Rand des Oberen Filstals im Landkreis Göppingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Qualitätsweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Wegs.

Nördlich über dem Start- und Zielpunkt Hexensattel erhebt sich der Haarberg, einer der schönsten Wacholderberge der Schwäbischen Alb. Diesen Berg gilt es nun zu erklimmen. Am Südrand der Hochfläche des Haarbergs befindet sich ein Gipfelkreuz. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf die stark gegliederte Alblandschaft des Oberen Filstals.

Samstag, 2. Dezember 2017

Qualitätsweg Orchideenpfad (Löwenpfade) bei Reichenbach im Täle, Teil 1 von 3

Der Qualitätsweg Orchideenpfad bei Reichenbach im Täle am Rand des Oberen Filstals gehört zur Wegegruppe der Löwenpfade.

Die Löwenpfade sind Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert werden sollen. Die Löwenpfade sind das Aushängeschild der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen, die im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt wird. Der Orchideenpfad wurde im August 2017 als fünfter Löwenpfad eröffnet.

Der Orchideenpfad ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Orchideenpfads.

Der Orchideenpfad beschreibt eine Rundtour an Haarberg und Wasserberg im stark zertalten Teil der Schwäbischen Alb zwischen dem Oberen Filstal und dem nördlichen Albtrauf.

Steckbrief
Name: Orchideenpfad
Wegegruppe: Löwenpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (geplant)
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 9,3 Kilometer
Höhenunterschied: 168 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinden: Deggingen, Bad Überkingen, Schlat
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Dienstag, 28. November 2017

Der Schafbuckel - eine Wiesen und Wacholderlandschaft östlich des Randecker Maars


Der kleine Teil der Albhochfläche der Esslinger Alb zwischen dem Randecker Maar im Westen und dem Lindachtal bei Neidlingen im Osten wird Schafbuckel genannt.

Dieser Hochflächenteil erreicht eine Höhe von bis zu 801 m ü NN. Die Hochfläche besteht aus Wiesen, Hecken, Wacholderheiden und Wäldchen.

Die Hochfläche ist Teil des Landschaftsschutzgebiets "Gebiete um Bissingen und Ochsenwang", des FFH-Gebiets Neidlinger Alb und des Vogelschutzgebiets Mittlere Schwäbische Alb. Am Nordrand der Hochfläche befindet sich das Naturdenkmal Heidenfelsen mit Heidenhöhle (Heidenloch). Ein Teil der Hochfläche des Schafbuckels ist als Naturdenkmal "Magerrasen  im Gewann Hätzenkopf" ausgewiesen. Der nordöstliche Teil der Hochfläche ist als Naturdenkmal "Wacholderheide im Gewann Burz" ausgewiesen. Daran schließt sich im Osten das Naturdenkmal "Abrissklüfte im Gewann Tannenäckerle" an.

Von einem Wanderparkplatz am Südrand der Hochfläche des Schafbuckels kann man einen Spaziergang als Rundweg über die Hochfläche machen.

Freitag, 24. November 2017

Die Esslinger Alb um Randecker Maar und Schopflocher Moor - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Die Esslinger Alb um das Randecker Maar und das Schopflocher Moor ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb.

Wegen ihrer Lage am Rand des Großraums Stuttgart und wegen ihrer leichten Erreichbarkeit ist die Esslinger Alb um das Randecker Maar und das Schopflocher Moor die wohl meistbesuchte Region der Schwäbischen Alb.

Das Gebiet bietet alles, was die Schwäbische Alb interessant und liebenswert macht. Weite Aussichten vom Albtrauf, Wiesen-, Wacholder- und Waldlandschaften sowie zahlreiche Wanderwege lassen kaum Erholungswünsche offen. In kaum einem anderen Gebiet der Schwäbischen Alb gibt es so viele Wanderparkplätze wie um das Randecker Maar und das Schopflocher Moor.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Esslinger Alb um Randecker Maar und Schopflocher Moor kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Montag, 20. November 2017

Vogelzug am Randecker Maar

Das Randecker Maar - eine Einbuchtung im Albtrauf der Esslinger Alb - gehört zu den bekanntesten Gebieten des Vogelzugs auf der Schwäbischen Alb.

Seit dem Jahr 1966 gibt es die Forschungsstation Randecker Maar e.V.. Dort arbeiten im Herbst vom 25. August bis 31. Oktober jeweils vom Tagesanbruch bis zum späten Nachmittag Ornithologen (Vogelkundler) und Entomologen (Insektenkundler), um die in Richtung Süden ziehenden Kleinvögel und Insekten zu erfassen. 

Einmal im Jahr gibt es einen Tag der offenen Tür. Im Jahr 2018 ist dies der 7. Oktober, von 9 bis 16 Uhr.   

Donnerstag, 16. November 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental), Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental).

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post sind wir im Verlauf des Wegs gewandert und hierbei bis zum Eingang in das Maisental gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Es geht nun ein Stück auf dem Zufahrtssträßchen zum Gestütshof Güterstein in Richtung des Talschlusses des Maisentals. Dann verlässt man dieses Sträßchen und den Talgrund des Maisentals nach links und steigt am Hang ungefähr auf die halbe Höhe des Albtraufs an. Man erreicht schließlich den oberen Bereich der Gütersteiner Wasserfälle.

Hier kann man sich ein wenig umschauen. Man trifft hier u.a. auf die Reste einer ehemaligen Kartause. Entlang der Wasserfälle geht es nun auf einem Pfad steil abwärts. Dies ist der schwierigste Abschnitt des Rundwanderwegs.

Montag, 13. November 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental), Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental) bei Bad Urach

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Der erste Teil des Rundwanderwegs Nr. 9 dürfte fast jederman/frau bekannt sein, der/die hin und wieder auf der Schwäbischen Alb unterwegs ist. Es geht auf dem breiten und je nach Wetterlage hochfrequentierten Weg durch das Brühltal zum Fuß des Uracher Wasserfalls. Neben dem Weg fließt der Brühlbach entlang, dessen klare Wasser zum Teil direkt oberhalb des Uracher Wasserfalls, zum Teil auch einige hundert Meter vom Fuß des Uracher Wasserfalls entfernt entspringen.

Freitag, 10. November 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental), Teil 1 von 3

Der Rundwanderweg Nr. 9 bei Bad Urach trägt den Namen Im Maisental.

Mit zur Zeit 20 Rundwanderwegen, zwei Themenwanderwegen und fünf Premiumwanderwegen (Grafensteige) steht Bad Urach an erster Stelle auf der Schwäbischen Alb, was die örtlichen Rundwanderwege betrifft.

Der Rundwanderweg Nr. 9 beschreibt eine Runde im Maisental, einem Seitental des Ermstals und geht hierbei das Maisental und die beiden Seitentäler, das Brühltal und das Schießtal, aus. 

Steckbrief
Name: Rundwanderweg Nr. 9, Im Maisental
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Bad Urach
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 10,8 Kilometer
Höhenunterschied: 410 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Montag, 6. November 2017

Rossberg - eine Kernzone des Bioshärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Rossberg ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg. 

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Rossberg:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Rossberg in diesem Blog

Donnerstag, 2. November 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 2 (Zum Buckleter Kapf), Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 2 (Zum Buckleter Kapf).

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Beim Parkplatz P1 überquert man das Flüsschen Erms und folgt der Immanuel-Kant-Straße nach links. Es geht zunächst eben dahin. Dann biegt man halbrechts in die Eichhaldestraße ab und beginnt langsam mit dem Anstieg aus dem Ermstal hinauf zum Albtrauf. Die Eichhaldestraße beschreibt bald eine 180 Grad-Kehre. Am oberen Ende der Kehre biegt man nach links ab in die Straße Am Felsenhau. Man kommt zum Ende der Bebauung und tritt in den Wald.

Montag, 30. Oktober 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 2 (Zum Buckleter Kapf), Teil 1 von 2

Der Rundwanderweg Nr. 2 bei Bad Urach trägt den Namen Zum Buckleter Kapf.

Mit zur Zeit 20 Rundwanderwegen, zwei Themenwanderwegen und fünf Premiumwanderwegen (Grafensteige) steht Bad Urach an erster Stelle auf der Schwäbischen Alb, was die örtlichen Rundwanderwege betrifft.

Der Rundwanderweg Nr. 2 steigt aus dem Ermstal zum Albtrauf rechts des Ermstals zwischen dem Eckpunkt Buckleter Kapf und Bad Urach hinauf und folgt diesem Albtrauf auf ganzer Länge. 

Steckbrief
Name: Rundwanderweg Nr. 2, Zum Buckleter Kapf
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Bad Urach
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 10,1 Kilometer
Höhenunterschied: 441 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Der Sigmaringer Kneipp-Garten

Am linken Donauufer an der Donaupromenade in Sigmaringen befindet sich zwischen dem Fußgängersteg beim Bootshaus und der Brücke der Burgstraße ein Kneipp-Garten.

Der Sigmaringer Kneipp-Garten wird vom Kneippverein Sigmaringen e.V. betrieben. In der Zeit von Mai bis Oktober ist der Sigmaringer Kneipp-Garten für jedermann/frau offen und bietet in dieser Zeit eine willkommene Erfrischungs- und Erholungspause. Direkt beim Kneipp-Garten führen der Donau-Zollernalb-Weg, der Schwäbische Alb-Südrand-Weg, der Hohenzollernweg und der Hohenzollerische Jakobsweg vorbei.

Der Sigmaringer Kneipp-Garten gehört zu den schönsten Kneipp-Gärten des Landes. Der Garten wurde zur Landesgartenschau in Sigmaringen im Jahr 2015 eingerichtet. Im Kneipp-Garten befinden sich ein Wassertretbecken, ein Wasserbecken für die Unterarme, eine Wiese, Bäume, ein Pflanzengarten sowie ein Garten der Partnerstadt Boxmeer/Niederlande, ein Drei-Tannen-Garten der Partnerstadt Thann/Elsass und ein Fidelisgarten der Partnerstadt Feldkirch/Vorarlberg.   

Sonntag, 22. Oktober 2017

Qualitätsweg Ave-Weg (Löwenpfade) bei Deggingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Ave-Weg im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Aussichtspunkt Kilianskreuz gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort. 

Es geht nun durch Wald am Albtrauf über dem Oberen Filstal entlang. Man geht hierbei eine Ausbuchtung im Albtrauf aus, die sich um den Standort der Wallfahrtskirche Ave Maria erstreckt. Schließlich erreicht man die Burgstelle Berneck. Dort trifft man auf zwei deutlich sichtbare Halsgräben.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Qualitätsweg Ave-Weg (Löwenpfade) bei Deggingen, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Ave-Weg im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Qualitätsweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Wegs.

Am Beginn des Rundwegs steht unübersehbar die spätbarocke Wallfahrtskirche und das Kapuzinerkloster Ave Maria. Man kann die Gebäude am Beginn oder am Ende der Wanderung besichtigen.

Bei der Wallfahrtskirche beginnt der steile Anstieg auf einem Pfad am Albtrauf. Der Qualitätsweg Ave-Weg verläuft hier gemeinsam mit dem Weitwanderweg Albtraufgänger. Man kommt bald an der Kapelle Alt-Ave Maria vorbei. Sie befindet sich mitten im Wald oberhalb von Ave Maria. Fast fünf Jahrhunderte lang war Alt-Ave Maria Mittelpunkt der Wallfahrt und Verehrungsstätte des Gnadenbildes der Gottesmutter Maria.  

Montag, 16. Oktober 2017

Qualitätsweg Ave-Weg (Löwenpfade) bei Deggingen, Teil 1 von 3

Der Qualitätsweg Ave-Weg bei Deggingen im Oberen Filstal gehört zur Wegegruppe der Löwenpfade.

Die Löwenpfade sind Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert werden sollen. Die Löwenpfade sind das Aushängeschild der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen, die im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt wird. Der Ave-Weg wurde am 10.08.2017 als vierter Löwenpfad eröffnet.

Der Ave-Weg ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Ave-Wegs.

Der Ave-Weg beschreibt einen Rundweg südlich von Deggingen und erklimmt hierzu den Albtrauf zwischen dem Kilianskreuz und dem Oberbergfels. 

Steckbrief
Name: Ave-Weg
Wegegruppe: Löwenpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (geplant)
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 8,5 Kilometer
Höhenunterschied: 250 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Deggingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Blick von der Josefskapelle auf Sigmaringen

Die Josefskapelle befindet sich auf einer Anhöhe südlich über der Altstadt von Sigmaringen am Rand des Oberen Donautals.

Nur wenige hundert Meter südlich der Josefskapelle verläuft der Südrand der Großlandschaft Schwäbische Alb. Weiter südlich schließt die Großlandschaft Donau-Iller-Lech-Platte an (Oberschwaben).

Bei der Josefskapelle befindet sich eine kleine Parkanlage, von der aus man einen schönen Blick in Richtung Norden hinab auf das Donautal mit der Altstadt von Sigmaringen und dem Zollernschloss hat. 

Gemäß einer Infotafel an der Kapelle wurde die Josefskapelle im Jahr 1629 von dem Renaissancebaumeister Hans Alberthal aus Dillingen erbaut. Im Jahr 1660 wurde die Kapelle vom Barockbaumeister Michael Beer aus Au im Bregenzerwald umgebaut. Im Jahr 1682 wurden die Kapelle und der Altar dem Heiligen Josef geweiht. Unter Fürst Josef Friedrich wurde im Jahr 1739 die heutige barocke Innenausstattung geschaffen. Die Kapelle wurde in den Jahren 1975 bis 1979 grundlegend renoviert. Leider ist die Kapelle meist verschlossen.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Premium-Spazierwanderweg Hirschauer Spitzbergwegle, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hirschauer Spitzbergwegle aus der Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf im Landkreis Tübingen. 

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Premiumweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Verlauf des Wegs begonnen und sind hierbei bis kurz vor den Bergsattel zwischen dem Spitzberg und dem Kapellenberg gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Beim Bergsattel zwischen dem Spitzberg und dem Kapellenberg biegt der Premiumweg Hirschauer Spitzbergwegle nach links ab, um ein wenig hinabzusteigen und dann am unteren Rand des Naturschutzgebiets Hirschauer Berg wieder nach Osten zu gehen.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Premium-Spazierwanderweg Hirschauer Spitzbergwegle, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hirschauer Spitzbergwegle aus der Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf im Landkreis Tübingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Premiumweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Vom Parkplatz "Friedhof" östlich des Tübinger Stadtteils Hirschau geht es gleich mit einer überraschenden Wegführung los, die in dieser Form nur selten anzutreffen ist. Es geht tatsächlich durch einen Teil des Friedhofs von Hirschau hindurch. Man geht durch ein Tor in den Friedhof hinein und verlässt den Friedhof wieder durch ein anderes Tor. Man sollte nicht auf die Idee kommen, den Premiumweg nachts begehen zu wollen. Dann sind die Tore zum Friedhof verschlossen.

Montag, 2. Oktober 2017

Premium-Spazierwanderweg Hirschauer Spitzbergwegle, Teil 1 von 3

Der Premium-Spazierwanderweg Hirschauer Spitzbergwegle beim Tübinger Stadtteil Hirschau auf dem Höhenrücken zwischen dem Ammertal und dem Neckartal gehört zur Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss. 

Das Hirschauer Spitzbergwegle ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. Ab dem folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Hirschauer Spitzbergwegles.

Das Hirschauer Spitzbergwegle beschreibt eine Runde über den Südhang des Spitzbergs, eines Höhenrückens zwischen Tübingen und Rottenburg am Neckar. Der Rundweg verläuft oberhalb des Tübinger Stadtteils Hirschau. 

Das Hirschauer Spitzbergwegle gehört zwar nicht mehr zur Schwäbischen Alb. Wir wollen hier in diesem Blog jedoch alle Premiumwege am Früchtetrauf (das heißt: alle Premiumwege im Landkreis Tübingen) beschreiben.   

Steckbrief
Name: Hirschauer Spitzbergwegle
Wegegruppe: Premiumwege am Früchtetrauf
Label: Premium-Spazierwanderweg
Erste Zertifizierung: Mai 2017
Aktuelle Zertifizierung gültig bis: Mai 2020
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6,1 Kilometer
Höhenunterschied: 190 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Tübingen
Stadt/Gemeinde: Tübingen
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Schönbuch und Glemswald

Donnerstag, 28. September 2017

Qualitätsweg Höhenrunde (Löwenpfade) bei Bad Ditzenbach, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Höhenrunde im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Badfelsen gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Vom Badfelsen geht es weiter am Albtrauf entlang. Längere Zeit hat man keine Aussicht. Beim Wegweiserstandort Badhalde (Süd) zweigt der Weitwanderweg Albtraufgänger, mit dem der Qualitätsweg Höhenrunde seit dem Erreichen des Albtraufs eine gemeinsame Wegführung gehabt hat, ab, um über den Schlossberg mit der Burgruine Hiltenburg Bad Ditzenbach zu erreichen. 

Montag, 25. September 2017

Qualitätsweg Höhenrunde (Löwenpfade) bei Bad Ditzenbach, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Höhenrunde im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Qualitätsweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Wegs.

Vom Startpunkt in der Helfensteinstraße beim Haus des Gastes in Bad Ditzenbach folgt man der Helfensteinstraße nach Osten und biegt dann nach links in die Hauptstraße ab. Von der Hauptstraße biegt man halbrechts in die Gartenstraße ab. Sie beschreibt bald darauf einen Bogen nach rechts. Von der Gartenstraße biegt man nach links in die Straße "Hinter den Gärten" ab. Es geht nun steiler aufwärts und aus dem Ort hinaus.

Freitag, 22. September 2017

Qualitätsweg Höhenrunde (Löwenpfade) bei Bad Ditzenbach, Teil 1 von 3

Der Qualitätsweg Höhenrunde bei Bad Ditzenbach im Oberen Filstal gehört zur Wegegruppe der Löwenpfade.

Die Löwenpfade sind Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert werden sollen. Die Löwenpfade sind das Aushängeschild der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen, die im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt wird. Die Höhenrunde wurde Anfang August 2017 als dritter Löwenpfad eröffnet.

Die Höhenrunde ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf der Höhenrunde.

Die Höhenrunde beschreibt einen Rundweg südlich von Bad Ditzenbach und erklimmt hierzu den Albtrauf zwischen dem Tierstein im Westen und dem Eckfelsen im Osten. 

Steckbrief
Name: Höhenrunde
Wegegruppe: Löwenpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (geplant)
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 12,2 Kilometer
Höhenunterschied: 300 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Städte/Gemeinden: Bad Ditzenbach, Deggingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Montag, 18. September 2017

Boßler - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Boßler ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Boßler:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Boßler in diesem Blog

Freitag, 15. September 2017

Naturpark Obere Donau grenzt nach Erweiterung direkt an Naturpark Südschwarzwald

Das Regierungspräsidium Tübingen hat in einer Pressemitteilung vom 14. August 2017 bekanntgegeben, dass der Naturpark Obere Donau erweitert werden soll.

Das Erweiterungsgebiet umfasst die Fläche der Gemeinde Geisingen vollständig sowie diejenige Fläche der Gemeinde Immendingen, die noch nicht Teil des Naturparks ist. Mit der Änderung der Naturparkverordnung soll auch eine Ausweisung von Zonen für Windkraftanlagen in den Gemeinden Bingen und Winterlingen einher gehen.

Das Erweiterungsgebiet wird neben dem Donautal insbesondere durch das Aitrachtal mit den ehemaligen Vulkanen Wartenberg und Höwenegg geprägt. Die Fläche des Naturparks Obere Donau wächst durch die geplante Erweiterung von bisher 135.019 Hektar auf dann 149.193 Hektar.

Dienstag, 12. September 2017

Qualitätsweg Felsenrunde (Löwenpfade) bei Bad Überkingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Felsenrunde im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum höchsten Wegpunkt und einem der höchsten Punkte der Hochfläche Michelsberg gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Zum Aussichtspunkt Sandgrube, dem höchsten Punkt der Tour, führt der einzige beschilderte Abstecher im Wegverlauf der Felsenrunde (0,1 Kilometer). Bei klarer Sicht sieht man von hier sogar die Alpen.

Samstag, 9. September 2017

Qualitätsweg Felsenrunde (Löwenpfade) bei Bad Überkingen, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Felsenrunde im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Qualitätsweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Vom Startpunkt nördlich von Bad Überkingen und nördlich der B 466 steigt der Weg gleich am Albtrauf und im Wald in Serpentinen an, um die Hochfläche des Michelsbergs zu erreichen. Der Wald ist relativ ursprünglich, ein typischer Laubwald des Albtraufs. Weiter oben kommt man an einigen Felsen vorbei.

Mittwoch, 6. September 2017

Qualitätsweg Felsenrunde (Löwenpfade) bei Bad Überkingen, Teil 1 von 3

Der Qualitätsweg Felsenrunde bei Bad Überkingen im Oberen Filstal gehört zur Wegegruppe der Löwenpfade.

Die Löwenpfade sind Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert werden sollen. Die Löwenpfade sind das Aushängeschild der neuen Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen, die im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt wird. Die Felsenrunde wurde am 14. Juli 2017 als erster der neuen Löwenpfade eröffnet.

Die Felsenrunde ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf der Felsenrunde.

Die Felsenrunde beschreibt einen Rundweg über die Michelsberg genannte Hochflächeninsel nördlich von Bad Überkingen zwischen dem Oberen Filstal und dem Mittleren Filstal. Hierbei kommt man an einigen Top-Aussichtspunkten wie der Hausener Wand und dem Ramsfels vorbei.

Im Verlauf der Felsenrunde gab es bei der Begehung am 08. August 2017 eine merkwürdige Begebenheit. Der Weg war im Bereich zwischen dem Dreimännersitz und dem Schillertempel durch einen Wanderschäfer mit einem Elektrozaun gesperrt. Es war ein weiträumiger Bereich, in dem mehrere hundert Schafe weideten, abgesperrt. Die Felsenrunde führt mitten durch diesen Bereich hindurch und war nicht begehbar.

Es ist dringend erforderlich, dass sich die für die Touristik im Landkreis Göppingen Zuständigen mit den Wanderschäfern zusammensetzen, um hier eine einvernehmliche Lösung zu erreichen. Denn es kann doch wohl nicht sein, dass die gerade mit einem Riesenaufwand beworbenen neuen Löwenpfade bereits in den ersten Tagen ihres Bestehens zum Teil nicht begehbar sind! 

Steckbrief
Name: Felsenrunde
Wegegruppe: Löwenpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (geplant)
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 13,3 Kilometer
Höhenunterschied: 425 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Städte/Gemeinden: Bad Überkingen, Kuchen, Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Samstag, 2. September 2017

Das Obere Filstal - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Das Obere Filstal von Geislingen an der Steige bis zum Filsursprung bei Wiesensteig ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb.

Nach dem Oberen Donautal auf der Südseite der Schwäbischen Alb ist das Obere Filstal der zweite große Canyon auf der Schwäbischen Alb, ein west-östlich gerichtetes Talsystem, das von der Fils in die Albtafel gegraben worden ist.

Die für den Neckar und seine Zuflüsse etwas ungewöhnliche West-Ost-Fließrichtung der Fils hat ihre Ursache im früheren Flusssystem der Ur-Lone, das zur Donau gerichtet war. Im Oberen Filstal hat die heutige Fils die Laufrichtung eines früheren Seitenflusses der Ur-Lone beibehalten.

Wegen der West-Ost-Ausrichtung des Oberen Filstals spricht man hier auch vom doppelten Albtrauf. Der Albtrauf ist hier von Norden nach Süden in der Tat zweimal vorhanden, einmal südlich von Aichelberg, Bad Boll und Gingen/Fils. Und zum Zweiten im Bereich des Oberen Filstals.

Im heutigen Post in diesem Blog soll das Obere Filstal kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Oberen Filstal befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Dienstag, 29. August 2017

Qualitätsweg Filsursprung-Runde (Löwenpfade) bei Wiesensteig, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Filsursprung-Runde im Oberen Filstal aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Hasental, einem Trockental auf der Albhochfläche gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Der Weg führt zwar grundsätzlich das Hasental abwärts in Richtung Osten. An einer Stelle entfernt sich der Weg jedoch auffallend vom Tal und beschreibt einen Haken im Waldgebiet nördlich des Hasentals. In diesem Waldgebiet trifft die Filsursprung-Runde wieder auf den Weitwanderweg Albtraufgänger, mit dem sie jetzt bis zum Endpunkt des Wegs gemeinsam verläuft

Samstag, 26. August 2017

Qualitätsweg Filsursprung-Runde (Löwenpfade) bei Wiesensteig, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Filsursprung-Runde im Oberen Filstal aus der Wegegrupe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Qualitätsweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Wegs.

Von der Orientierungstafel beim Parkplatz Papiermühle folgt man kurze Zeit dem Sträßchen in Richtung Wiesensteig. Dann zweigt die Filsursprung-Runde nach links in das Autal ab. Im Verlauf dieses Tals aufwärtsgehend erreicht man beim Ziegelhof die Albhochfläche. Das Autal ist in seinem unteren Teil besonders idyllisch. Dort gibt es Wiesen im Talgrund. Weiter oben ist das Tal durchgehend bewaldet.

Mittwoch, 23. August 2017

Qualitätsweg Filsursprung-Runde (Löwenpfade) bei Wiesensteig, Teil 1 von 3

Der Qualitätsweg Filsursprung-Runde bei Wiesensteig im Oberen Filstal gehört zur Wegegruppe der Löwenpfade.

Die Löwenpfade sind Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert werden sollen. Die Löwenpfade sind das Aushängeschild der neuen Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen, die im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt wird. Die Filsursprung-Runde wurde am 23.07.2017 eröffnet. Sie ist nach der Felsenrunde bei Bad Überkingen der zweite Löwenpfad, der eröffnet worden ist.

Die Filsursprung-Runde ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf der Filsursprung-Runde.

Die Filsursprung-Runde beschreibt einen Rundweg im hintersten Teil des Oberen Filstals und erreicht hierbei auch den Albtrauf bei der Burgruine Reußenstein.

Steckbrief
Name: Filsursprung-Runde
Wegegruppe: Löwenpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (geplant)
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 12,4 Kilometer
Höhenunterschied: 211 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreise: Göppingen, Reutlingen, Alb-Donau-Kreis
Städte/Gemeinden: Wiesensteig, Römerstein, Westerheim
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Samstag, 19. August 2017

Naturfreundehaus Boßlerhaus bei Gruibingen

Das Naturfreundehaus Boßlerhaus bei Gruibingen gehört zu den zahlreichen für die Öffentlichkeit zugänglichen Gast-, Erholungs- und Unterkunftshäusern auf der Schwäbischen Alb, die von Vereinen und Organisationen betrieben werden.

Das Naturfreundehaus Boßlerhaus gehört der Organisation Naturfreunde. In Europa gibt es fast 1000 Naturfreundehäuser.

Das Boßlerhaus befindet sich am Ostrand der Hochfläche des Boßlers, eines Gipfels am Albtrauf zwischen Aichelberg und Gruibingen.

Steckbrief
Name: Boßlerhaus
Organisation: Naturfreunde
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Gruibingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Adresse: Haus Nr. 203, 73344 Gruibingen
Höhenlage: 785 m ü NN
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag sowie teilweise in den Sommerferien
Bewirtschaftung: einfache Verpflegung am Wochenende
Schlafplätze: vorhanden 

Dienstag, 15. August 2017

Premium-Spazierwanderweg Wurmlinger Kapellenwegle, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Wurmlinger Kapellenwegle aus der Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf im Landkreis Tübingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Premiumweg. Im heutigen Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Vom Kapellenparkplatz in Wurmlingen geht es zunächst mal ein gutes Stück am Südfuß des Kapellenbergs entlang in Richtung Osten. Man geht hierbei durch ein Wiesen- und Gartengebiet. Im Süden sieht man das Waldgebiet Rammert. Man erreicht schließlich den Ortsrand von Hirschau, das zu Tübingen gehört.

Samstag, 12. August 2017

Premium-Spazierwanderweg Wurmlinger Kapellenwegle, Teil 1 von 2

Der Premium-Spazierwanderweg Wurmlinger Kapellenwegle beim Rottenburger Stadtteil Wurmlingen am Kapellenberg zwischen Neckar und Ammer gehört zur Gruppe der Premiumwege am Früchtetrauf.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss. 

Das Wurmlinger Kapellenwegle ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Wurmlinger Kapellenwegles.

Das Wurmlinger Kapellenwegle beschreibt eine Runde zwischen dem Rottenburger Stadtteil Wurmlingen und dem zu Tübingen gehörenden Hirschau. Der Weg steigt hinauf auf den Kapellenberg, auf dem sich die Wurmlinger Kapelle befindet. 

Das Wurmlinger Kapellenwegle gehört zwar nicht mehr zur Schwäbischen Alb. Wir wollen hier in diesem Blog jedoch alle Premiumwege am Früchtetrauf (das heißt: alle Premiumwege im Landkreis Tübingen) beschreiben. 

Steckbrief
Name: Wurmlinger Kapellenwegle
Wegegruppe: Premiumwege am Früchtetrauf
Label: Premium-Spazierwanderweg
Erste Zertifizierung: Mai 2017
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Mai 2020
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 5,5 Kilometer
Höhenunterschied: 140 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Tübingen
Städte/Gemeinden: Rottenburg am Neckar, Tübingen
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Schönbuch und Glemswald

Dienstag, 8. August 2017

Blick vom Uhlbergturm bei Filderstadt auf die Schwäbische Alb

Der Uhlbergturm gehört zu den Aussichtstürmen, die dem Albtrauf nördlich vorgelagert sind. Aussichtstürme dieses Typs bieten die beeindruckendste Sicht auf den Albtrauf (so wird der Nord- und Nordwestrand der Schwäbischen Alb genannt), der sich dann wie eine lange Mauer ohne sichtbare Enden präsentiert.

Der Uhlbergturm befindet sich am Rand des Schönbuch auf der Gemarkung von Filderstadt. Der Turm gehört dem Schwäbischen Albverein. Der Turm befindet sich auf einer Höhe von 469 m ü NN. Die Turmhöhe ist 25 Meter. Der Turm wurde im Jahr 1890 erbaut. 

Beim Turm befindet sich ein Kiosk. Gemäß den Angaben auf der Infotafel am Turm sind der Turm und der Kiosk am Samstag nachmittag und an den Sonn- und Feiertagen geöffnet. Für die Besteigung des Turms wird eine kleine Eintrittsgebühr erhoben. Auf der Wiese beim Turm befinden sich Bänke und eine Grillstelle.

Wegen des Baumwuchses des an den Turm angrenzenden Waldgebiets gibt es von der Aussichtsplattform des Turms keinen 360 Grad-Rundumblick. Der Blick von Osten über Süden bis Südwesten auf die Schwäbische Alb ist jedoch ungehindert möglich. 

Freitag, 4. August 2017

Jörgenbühl-Geichenbuch - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Jörgenbühl-Geichenbuch in diesem Blog