Sonntag, 27. Dezember 2009

Aussicht von der Ruine Sulzburg bei Lenningen-Unterlenningen



Der kleine Berg, auf dem sich die Ruine Sulzburg bei Lenningen-Unterlenningen befindet, hat keinen eigenen Namen. Es ist jedoch ein recht kurioser Berg. 

Denn der Berg befindet sich mitten in einem Tal. Das führt dazu, dass man vom Gipfel zwar auch hinabblicken kann. Zum größeren Teil jedoch muss man vom Gipfel hinaufblicken zum Albtrauf, der die Rundsicht zu mehr als drei Vierteln bestimmt.

Die Sulzburg wurde im 14. Jahrhundert erbaut und gegen Ende des 18. Jahrhunderts abgebrochen. 1966/67 fanden Bestandssicherungsarbeiten statt. Heute kann man fast das gesamte Gelände der Burgruine begehen und hat hierbei auch immer wieder eine interessante Aussicht.

Das Lenninger Tal tieft sich von Kirchheim/Teck aus nach Süden in die Albtafel ein. Die Sulzburg liegt direkt bei Unterlenningen. Mit dem Auto erreicht man Unterlenningen über die B 465 von Kirchheim / Teck (Autobahn A8) aus. Es gibt von Kirchheim/Teck aus auch eine stündliche Zugverbindung nach Unterlenningen.

Montag, 21. Dezember 2009

Schwäbische Alb ist dreimal unter den 42 schönsten Naturwundern Deutschlands vertreten

Die Heinz-Sielmann-Stiftung, eine der bedeutendsten Naturschutzorganisationen Deutschlands, hat im Sommer 2009 eine Online-Umfrage zum schönsten Naturwunder Deutschlands vorgenommen. 20.000 Menschen haben sich an der Umfrage beteiligt. Man konnte unter insgesamt 42 Naturwundern auswählen.

Sieger wurde das Naturwunder "Wattenmeer Nordseeküste". Drei der 42 Naturwunder befinden sich auf der Schwäbischen Alb bzw. an ihrem Rand. Dies sind

  • das Nördlinger Ries
  • das Randecker Maar
  • die Nebelhöhle.

Freitag, 18. Dezember 2009

Kaum mehr neue Wege auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen


Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen befindet sich im Zentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. 

Dies darf jedoch nicht verwechselt werden mit dem Begriff der Kernzone des Biosphärengebiets. Die gemäß den Vorgaben der Unesco erforderliche Fläche von mindestens drei Prozent Kernzonenanteil wird beim Biosphärengebiet Schwäbische Alb dadurch erreicht, dass über das gesamte Gebiet verstreut viele kleine Kernzonen ausgewiesen worden sind.

Auf dem Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen sind durch eine Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen 13 öffentliche Wege ausgewiesen worden. Das Betreten der übrigen Wege ist nicht gestattet. Immer wieder lag und liegt die Frage im Raum, ob und welche Wege zukünftig noch auf dem Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Freitag, 11. Dezember 2009

Schwäbische Alb-Nordrand-Weg von Eninger Weide bis Übersberg



Der Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (auch Hauptwanderweg 1 oder Albsteig genannt) ist der älteste und nach wie vor bekannteste Weitwanderweg der Schwäbischen Alb. 

Der Weg verläuft über eine Länge von 365 Kilometern von Donauwörth nach Tuttlingen immer am Nordrand der Schwäbischen Alb, dem sogenannten Albtrauf entlang. Das Wegzeichen ist ein rotes Dreieck. Die Spitze des Dreiecks zeigt stets nach Tuttlingen.

Das Bildmaterial stammt von einer kurzen Teilstrecke des Schwäbische Alb-Nordrand-Wegs im Landkreis Reutlingen. Anfangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz "Schafhaus" direkt oberhalb der Eninger Steige an der Straße Eningen - St. Johann (L 380). Von dort ist der Wegabschnitt bis zum Übersberg mit 4 Kilometern ausgeschildert. Es bietet sich somit an, diesen Abschnitt hin und wieder zurück zu gehen. Unterwegs sieht man viel von der Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb, aber auch schöne Buchenwälder an den Hängen und auf der Hochfläche. Am Ziel Übersberg, wo sich eine Gaststätte befindet, bietet sich ein Abstecher von 20 Minuten bis zum Mädlesfels an. Dort bietet sich eine noch bessere Aussicht als im Verlauf des Schwäbische Alb-Nordrand-Wegs. 


Hier gibt es eine Übersicht über den Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (Albsteig). Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Schwäbische Alb-Nordrand-Weg beschäftigen, verlinkt. 

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Wacholderheide Sternberg bei Gomadingen


Die Wacholderheide Sternberg ist weder als Naturschutzgebiet noch als Naturdenkmal ausgewiesen. Trotzdem ist sie geschützt. Denn es gibt im Naturschutzgesetz Baden-Württemberg den Paragraphen 32 (Besonders geschützte Biotope). 

Danach sind viele Biotope automatisch geschützt, ohne dass es der Ausweisung eines Schutzgebiets bedarf. Zu den besonders geschützten Biotopen gehören auch Wacholderheiden. Man nennt diese Gebiete auch "Paragraph 32 - Gebiete".

Die Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg bietet im Internet eine interaktive Karte an, auf der alle § 32 - Gebiete genauestens verzeichnet sind (www.lubw.de). Es ist durchaus erwünscht, dass möglichst viele Menschen diese Karten hin und wieder ansehen. Denn Landschaften können nur dann dauerhaft geschützt werden, wenn möglichst viele Menschen über die Schutzgebiete Bescheid wissen und im Rahmen einer demokratischen Kontrolle bei einem eventuellen Missbrauch die Öffentlichkeit informieren können.

Der Sternberg ist eine Erhebung auf der mittleren Kuppenalb bei Gomadingen. Die Wacholderheide Sternberg ist die größte von mehreren Wacholderheiden rund um den Sternberg, weitere sind z.B. die Wacholderheide Kälberberg westlich von Gomadingen und die Wacholderheide am Lerchenberg südlich Gomadingen.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Aussicht vom Mädlesfels bei Eningen unter Achalm



Die großartige Aussicht vom Mädlesfels kann man je nach Lust und Laune mit mehr oder weniger großer Anstrengung bekommen. 

Am Einfachsten ist wohl die Fahrt mit dem Auto auf der schmalen Höhenstraße vom Pfullingen am Hang des Urselbergs und des Ursel-Hochbergs entlang bis zur Gaststätte Hofgut Übersberg mit großem Parkplatz. Von dort geht man noch 0,5 Kilometer auf ausgeschildertem Weg fast ohne Höhenunterschied bis zum Mädlesfels.

Den Mädlesfels kann man auch erreichen, wenn man auf dem Schwäbische Alb-Nordrandweg (HW1) unterwegs ist. Aus Richtung Südwesten sind es von Holzelfingen 7 Kilometer bis Übersberg und aus Richtung Nordosten sind es von der Eninger Weide 5 Kilometer bis zum Übersberg.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Nattenbuch - eine Kuppe bei Laichingen-Feldstetten



Der Nattenbuch ist eine große und markante Hügelkuppe im Bereich der Mittleren Kuppenalb unmittelbar südlich von Laichingen-Feldstetten. Die Hänge und die Gipfelkuppe des Nattenbuch sind relativ waldarm. Das garantiert freie Blicke in alle Himmelsrichtungen.

Die Hochfläche der Kuppenalb ist äußerst abwechslungsreich. Das wellige Relief und die mosaikartigen Landschaftselemente der Kulturlandschaft machen diese Landschaft auch für Spaziergänger oder Wanderer sehr interessant.

Der Nattenbuch ist von zwei Wanderparkplätzen aus in ca. 20 Minuten zu erreichen. Um zum Wanderparkplatz Nattenbuch im Westen des Gipfels zu kommen, verlässt man die B28 Reutlingen-Ulm unmittelbar westlich von Feldstetten und biegt in Richtung Süden auf die K 7408 nach Heroldstatt ab. Ca. 500 Meter nach der Abzweigung biegt man nach links auf einen asphaltierten Feldweg ab, der direkt zum Parkplatz Nattenbuch führt. Der Parkplatz ist von der K 7408 aus nicht ausgeschildert. Es heißt somit aufzupassen und langsamer zu fahren.