Donnerstag, 25. August 2011

Premiumweg Hossinger Leiter bei Albstadt, Teil 2

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Premiumweg Hossinger Leiter aus der Premiumweggruppe der Traufgänge bei Albstadt. 

Im vorangegangenen Post in diesem Blog ging es um den neuen Premiumweg Hossinger Leiter bei Albstadt allgemein sowie um dessen Ausgangspunkt Parkplatz Brunnental. 

Heute wandern wir nun los im Verlauf des Premiumwegs. Im folgenden Post in diesem Blog geht es dann um die zweite Hälfte des Wegs. Die hier beschriebene Gehrichtung des Rundwegs ist im Uhrzeigersinn.

Zunächst geht man vom Parkplatz Brunnental noch ca. 300 Meter parallel zur Bahnstrecke der Zollernbahn. Dann biegt der Weg nach rechts ab in das Brunnental hinein, ein Seitental des Eyachtals.

Der Gräbelesberg erhebt sich westlich des Brunnentals. Dieser Berg ist nur an einer schmalen Stelle mit der Hochfläche der Schwäbischen Alb verbunden. An den anderen Seiten fällt der Berg steil und mit Felsen durchsetzt ab.
Durch ein Mosaik aus Wald und Wiesen führt der Weg in das hintere Brunnental. Der im Talgrund fließende Lauterbach wird überquert.

Auf beiden Seiten des Brunnentals sieht man Weißjura-Felsen.
Nach einiger Zeit biegt der Premiumweg Hossinger Leiter von einem Forstweg scharf nach rechts auf einen Pfad ab. Nun geht es steil aufwärts in den Talschluss des Brunnentals.

Weißjurafelsen erstrecken sich über den gesamten Talschluss des Brunnentals. Unterhalb der Felsen stockt ein ursprünglicher Buchenwald. Es bleibt rätselhaft, wie der Premiumweg diese Felsbarriere überwinden will.
Blick auf eine Höhle in der gegenüberliegenden Hangseite im Talschluss des Brunnentals
Der Weg kommt immer näher an die Felsen heran. An der schwächsten Stelle werden die Felsen mit einer Eisentreppe überwunden. Die namengebende Hossinger Leiter ist heute nicht mehr vorhanden. Die Hossinger Leiter wurde errichtet, damit die Bewohner des auf der Albhochfläche gelegenen Hossingen hinab ins Eyachtal und nach Albstadt gehen konnten. Noch in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts gingen ca. 30 Personen täglich von Hossingen über die Hossinger Leiter zum Bahnhof Lautlingen, um von dort zu ihren Arbeitsplätzen nach Ebingen (heute Albstadt-Ebingen) zu fahren. Dieser Weg hin und zurück ist wahrlich anstrengend. Heute kann man sich einen solchen täglichen Weg zur Arbeit nicht mehr vorstellen.

Der mit einem Geländer versehene Weg führt am Fuß der Felswand entlang und dann mit einer Eisentreppe über die Felsbarriere.
Die für den Premiumweg namengebende Hossinger Leiter ist heute eine Treppe, die über den Abgrund nach oben führt.
Blick von oben hinab über die Hossinger Leiter
Schließlich erreicht man am oberen Ende eines Taleinschnitts eine Schutzhütte. Hier trifft man auf zwei Weitwanderwege, den Hohenzollernweg sowie den Donau-Zollernalb-Weg. Der Premiumweg Hossinger Leiter und die beiden Weitwanderwege führen nun gemeinsam weiter bis zum Gräbelesberg. Die Hochfläche der Schwäbischen Alb ist nun erreicht. Aber zunächst geht es am Albtrauf noch steil weiter aufwärts. Schließlich kommt man zum Waldrand.

Blick über die Albhochfläche beim Ort Hossingen, der heute zu Messstetten gehört
Im folgenden Post geht es zum zweiten Teil des Premiumwegs Hossinger Leiter. 

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege auf der Schwäbischen Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt. 

Hier gibt es eine Übersicht über die Traufgänge bei Albstadt. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Traufgängen befassen, verlinkt.

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