Donnerstag, 29. August 2013

Premiumweg Ochsenbergtour bei Albstadt, Teil 1

Der Premiumweg Ochsenbergtour bei Albstadt auf der Zollernalb gehört zur Premiumweggruppe der Traufgänge.

Premiumwege sind Wanderwege, die vom Deutschen Wanderinstitut e.V. nach einem umfangreichen Kriterienkatalog zertifiziert worden sind. Diese Wege garantieren höchsten Wandergenuss.

Der Premiumweg Ochsenbergtour wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal zertifiziert und erhielt 68 Erlebnispunkte. Im Jahr 2014 wurde der Weg neu zertifiziert und erhielt 72 Erlebnispunkte. Die aktuelle Zertifizierung ist bis Mai 2017 gültig. 

Im heutigen und in den folgenden Posts in diesem Blog geht es um den Premiumweg Ochsenbergtour bei Albstadt. Dieser Weg verläuft durch das Bergland unmittelbar nordwestlich von Albstadt-Ebingen. Der Weg ist genau 10 Kilometer lang.

Dienstag, 20. August 2013

Aussichtsturm Hohe Warte bei St. Johann

Auf dem höchsten Punkt der Albhochfläche zwischen dem Ermstal im Osten und dem Echaztal im Westen befindet sich der Aussichtsturm Hohe Warte. Der heute auf der bewaldeten Kuppe Hohe Warte stehende Aussichtsturm wurde in den Jahren 1922-23 erbaut.

Der Turm wurde als Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Schwäbischen Albvereins erbaut. Neben dem Turm befindet sich ein Gedenkstein, der an die Toten des Ersten und des Zweiten Weltkriegs erinnert.

Der Aussichtsturm Hohe Warte ist leider nicht ständig geöffnet. Nur in den Sommermonaten ist an Sonntagen der Eintritt möglich. Dann befinden sich Mitglieder des Schwäbischen Albvereins vor Ort. Der Eintrittspreis ist 50 Cent. An den anderen Wochentagen sowie im Winterhalbjahr kann man den Schlüssel für den Turm in der Gaststätte des nahegelegenen Gestütshofs St. Johann abholen.

Die Aussicht vom Turm ist weitreichend. In Richtung Osten sind die Bäume des umgebenden Walds jedoch inzwischen über den Turm hinausgewachsen, so dass dorthin praktisch keine Sicht vorhanden ist. An klaren Tagen sieht man den Schwarzwald im Westen und die Alpenkette im Süden.

Freitag, 16. August 2013

Olgahöhle in Lichtenstein-Honau

Die Olgahöhle befindet sich direkt unter den Häusern von Lichtenstein-Honau im hintersten Echaztal und am Fuß von Schloss Lichtenstein. 

Die nach der früheren württembergischen Königin benannte Höhle unterscheidet sich wesentlich vom Großteil der Höhlen auf der Schwäbischen Alb.

Denn die Olgahöhle wurde nicht durch kalklösendes Wasser im Laufe der Jahrtausende im Kalkgestein gebildet (sekundäre Höhle). Vielmehr entstand die Olgahöhle gleichzeitig mit dem umgebenden Gestein (sogenannte primäre Höhle).

Beim umgebenden Gestein handelt es sich um Kalktuff, der von der Echaz im Talboden abgelagert worden ist. Lichtenstein-Honau befindet sich auf einer Terrasse aus Kalktuff. Das kann man gut sehen, wenn man mit dem Auto oder mit dem Bus aus Richtung Reutlingen nach Honau fährt. Kurz vor Honau steigt die Straße merklich an, um die Kalktuffterrasse von Honau zu erreichen. Der Kalktuff war lange Zeit ein beliebter Baustoff. Viele der Kalktuffterrassen der Schwäbischen Alb wurden zumindest teilweise abgebaut.

Samstag, 10. August 2013

Die Braunsel - der kürzeste Fluss der Schwäbischen Alb

Nur 920 Meter nach ihrem Ursprung mündet die Braunsel bereits in die Donau. Damit dürfte sie der kürzeste Fluss der Schwäbischen Alb sein. 

Die Betonung liegt hier auf Fluss und nicht auf Bach. Die Mittlere Quellschüttung der Braunsel beträgt 400 Liter/Sekunde.

Die Braunsel befindet sich in der südwestlichsten Ecke des Alb-Donau-Kreises bei Rechtenstein am Südrand der Schwäbischen Alb. Die Braunsel ist ein linker Nebenfluss der Donau. Ihren Wasserreichtum verdankt sie der Versickerung der Großen Lauter zwischen Indelhausen und Lauterach. Das versickerte Wasser kommt in den Quellen der Braunsel wieder zum Vorschein. Im Bereich der Braunsel tritt die Donau - von der Quelle her gesehen - ein zweites Mal in die Kalktafel der Schwäbischen Alb ein (Das erste Mal ist der Bereich des Oberen Donautals zwischen Fridingen und Sigmaringen).

Freitag, 2. August 2013

Schleifenbachwasserfälle bei Blumberg

Die Schleifenbachwasserfälle befinden sich im äußersten Südwesten der Schwäbischen Alb unweit der Grenze zur Schweiz. 

Für Bewohner des Großraums Stuttgart ist diese Ecke der Schwäbischen Alb fast schon exotisch und kaum bekannt.  Das ging uns hier in diesem Blog bisher genauso. Heute gibt es nun den ersten Post in diesem Blog aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis. Dieser Kreis umfasst - anders als es der Name vermuten lässt - nicht nur Gebiete des Schwarzwalds, sondern auch der Schwäbischen Alb. 

Aber es bleibt festzuhalten: Ein Besuch des südwestlichsten Teils der Schwäbischen Alb lohnt sich. Geologisch gehört die Umgebung von Blumberg sogar zu den interessantesten Gebieten der Schwäbischen Alb.

Unmittelbar westlich von Blumberg überwindet der Schleifenbach den beträchtlichen Höhenunterschied hinab ins Wutachtal. Hierbei bildet er drei hintereinanderliegende Wasserfälle aus. Ihre gesamte Fallhöhe beträgt 30 Meter, der höchste der drei Fälle ist 9 Meter hoch. Der Schluchtensteig, ein Weitwanderweg im Südschwarzwald, führt durch an den Schleifenbachwasserfällen vorbei.