Mittwoch, 2. September 2015

Von der Eninger Weide zur Kernzone Drackenberg im Biosphärengebiet Schwäbische Alb


Die Kernzone Drackenberg ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg. 

Östlich grenzt an die Kernzone Drackenberg die Eninger Weide an, ein Stück Albhochfläche mit Wiesen, Weiden, Wäldern, Feldern und Erholungseinrichtungen. Sowohl die Kernzone Drackenberg als auch die Eninger Weide befinden sich auf der Gemarkung von Eningen unter Achalm im Landkreis Reutlingen.

Im heutigen Spaziergang geht es über einen Teil der Eninger Weide, am sogenannten Schafhaus vorbei, bis zum östlichen Rand der Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.


Wie kommt man hin?
Von Eningen unter Achalm fährt man über die L 380 hinauf auf die Albhochfläche in Richtung St. Johann. Dort wo die Straße die Albhochfläche erreicht, befindet sich auf der rechten (südlichen) Straßenseite ein Wanderparkplatz. Beim Parkplatz sind Informationstafeln vorhanden, auf denen man die heutige Wanderung gut nachvollziehen kann.

Im Gebiet unterwegs
Vom Wanderparkplatz folgt man dem Schwäbische Alb-Nordrandweg in südliche Richtung bis zum Schafhaus, das zum Landesgestüt Marbach gehört. Vom Schafhaus geht es weiter auf dem Schwäbische Alb-Nordrandweg. Auf der rechten Wegseite befindet sich ein Wald, auf der linken Wegseite sind Wiesen und Felder. Ca. 470 Meter ab dem Schafhaus und kurz bevor der Wald auf der rechten Wegseite endet, biegt man nach rechts auf einen Forstweg ab und verlässt den Schwäbische Alb-Nordrandweg. Der Forstweg biegt in der Folge nach rechts um und verläuft dann nach Norden. Ab dieser Umbiegung ist links des Wegs die Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Bei der nächsten Möglichkeit biegt man nach links auf einen Feldweg ab. Dieser Feldweg folgt dem Waldrand (Kernzone) in Richtung Westen und Nordwesten. Nach einiger Zeit endet der Feldweg am Waldrand. Hier biegt man nach rechts ab und folgt dem Feld- und Forstweg zurück zum Parkplatz. 

Die Weglänge ist ca. 3,8 Kilometer.  

Siehe auch:
Kernzone Drackenberg im Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Post vom 13.09.2010 in diesem Blog

Hier gibt es eine Übersicht über die Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Kernzonen befassen, verlinkt.

Das Echaztal mit Schloss Lichtenstein ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb. Hier gibt es eine Übersicht über das Echaztal mit Schloss Lichtenstein. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, verlinkt.  

Eine Allee führt vom Parkplatz Schafhaus an der L 380 zum Schafhaus auf der Eninger Weide.
Am Rand der Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb
Blick über den westlichen Teil der Eninger Weide: Die Bäume links im Bild gehören zur Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.
Am Rand der Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb: An bestimmten Stellen weisen Schilder auf die Kernzone hin.
Beschilderung der Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb: Das Schild zeigt eine schematische Karte der Kernzone mit den zugelassenen Wegen und dem Standort.
Blick auf die Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb: In diesem Teil der Kernzone stockt standortgerechter Wald.
Blick auf einen nicht standortgerechten Fichtenforst in der Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb: Hier wurden vor noch nicht allzu langer Zeit forstliche Eingriffe vorgenommen. Diese Eingriffe sind in beschränktem Ausmaß und unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. In §4 (4) der Verordnung über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb heißt es unter anderem: "Um den Bestand im Sinne der Zielsetzungen des Biosphärengebiets und der Kernzone zu gestalten und Schäden an den benachbarten Waldbeständen zu vermeiden, kann für naturferne Bestandteile, insbesondere Nadelholzbestände, in Kernzonen ausnahmsweise eine zeitlich befristete, weitergehende Bewirtschaftung mit dem Ziel des Umbaus der Bestände im Einvernehmen zwischen dem Regierungspräsidium Tübingen und dem Waldeigentümer vereinbart werden." 
Prächtiger alter Baumbestand in der Kernzone Drackenberg des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

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